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Wesentliches zur betrieblichen Altersversorgung

Arbeitnehmer haben einen Rechtsanspruch auf die Umwandlung von Gehaltsteilen in Altersvorsorge. Viel spricht dafür, es zu nutzen: Beiträge für eine Betriebsrente sind nicht nur bis zu einer Obergrenze von 4.848 Euro im Jahr 2017 steuerfrei. Diese Obergrenze errechnet sich aus vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze (BBG) Rentenversicherung West (2017: 76.200 Euro) zuzüglich weiteren 1.800 Euro. Sie sind bis zu den vier Prozent der BBG West auch frei von Sozialabgaben. Die zusätzlichen 1.800 Euro sind zwar auch steuerfrei, aber sozialabgabenpflichtig.

Durch die hohe Förderung in der Ansparphase kann die Betriebsrente bei gesetzlich Krankenversicherten mit Bruttoeinkünften bis 45.000 Euro im Jahr annähernd an Riester-Angebote heranreichen, die in der Regel die höchste Förderung aufweisen. Gibt der Arbeitgeber noch etwas dazu, kann die betriebliche Altersvorsorge sogar am lukrativsten sein.

Was steuerfrei angespart wurde, ist bei der Auszahlung steuerpflichtig. Das ist bei Betriebsrenten in vollem Umfang der Fall. Und wer im Alter viel hat, weil er vorher sehr viel verdiente, zahlt auch als Rentner ordentlich Steuern. Dafür hatte er während des Sparens besonders hohe Steuervorteile. Deshalb kann es sich auch für Besserverdienende lohnen, Geld in eine Betriebsrente zu stecken. Bei niedrigeren Einkünften sind die hohen gesparten Sozialabgaben jedoch ein wichtiges Extraplus.

 

Entgeltumwandlung vor allem für Durchschnittsverdiener lukrativ

 

Im Alter fallen Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge auf die ausgezahlten Renten an. Diese müssen Ruheständler dann allein aufbringen. Nur privat Krankenversicherte bleiben davon verschont, denn ihre Beiträge sind unabhängig von gezahlten Renten. Dies ist auch der Grund, weshalb Entgeltumwandlung in eine betriebliche Altersvorsorge bei Besserverdienenden tendenziell weniger interessant ist. Denn wer mit seinem Verdienst auch nach der Entgeltumwandlung über der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Krankenversicherung liegt, spart sich faktisch keine Sozialabgaben für Kranken- und Pflegeversicherung.

Im Rentenbezug werden aber voraussichtlich Sozialabgaben hierfür zu leisten sein. Ein wesentlicher Vorteil der betrieblichen Altersvorsorge entfällt somit, während der Nachteil bleibt. Bei einem Verdienst nach Entgeltumwandlung über der BBG Rentenversicherung West fällt auch hierfür keine „Ersparnis“ mehr an. Weniger Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung bedeuten aber ohnehin auch weniger Rentenansprüche im Alter, was wiederum durch zusätzliche private Altersvorsorge ausgeglichen werden muss. Zusammengefasst lässt sich zumindest sagen, dass Entgeltumwandlung aufgrund der Sozialabgabenersparnis vor allem für Durchschnittsverdiener interessant ist.

 

Fünf Durchführungswege

 

Eine betriebliche Altersvorsorge kann über fünf Wege organisiert werden, über

  • Pensionskassen,
  • Direktversicherung,
  • Pensionsfonds,
  • Unterstützungskasse oder
  • Direktzusage.

In tariflich gebundenen Betrieben kann die Wahl des Durchführungsweges durch den Tarifvertrag eingeschränkt sein. Direktzusagen und Unterstützungskassen sind interne Lösungen für den Arbeitgeber. Der Betrieb sagt hier eine Versorgung direkt oder über ein firmeneigenes Institut, eine Unterstützungskasse, zu. Meist unterlegt er seine Zusagen nicht oder nicht voll mit Kapital. Der Betrieb kann das Versorgungskapital zwischendurch also für andere Zwecke verwenden. Im Insolvenzfall sind solche Zusagen jedoch abgesichert. In den drei anderen Varianten Pensionskasse, Pensionsfonds und Direktversicherung überweist der Arbeitgeber die Beiträge für die späteren Betriebsrenten an externe Versorgungsträger.

Externe Wege haben den Vorteil, dass ein Arbeitnehmer seine Rentenansprüche leichter zu einem anderen Arbeitgeber mitnehmen kann. Für die internen Varianten gibt es dafür keine gesetzliche Vorgabe. Während Arbeitnehmer bei der Unterstützungskasse und der Direktzusage weitgehend unbegrenzt steuerfrei für eine Betriebsrente sparen können, gilt bei den drei anderen Varianten die Obergrenze für die steuerfreie Gehaltsumwandlung von 4 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze Rentenversicherung West, zuzüglich der 1.800 Euro.

Die steuerfreien 1.800 Euro können Arbeitgeber nur nutzen, wenn sie nicht schon anderweitig zusätzlich Steuern sparen. Das bedeutet sie dürfen keine betriebliche Altersvorsorge per Direktversicherung oder über eine Pensionskasse aus der Zeit vor 2005 haben. Arbeitnehmer können in diese Altverträge jährlich bis zu 1.752 Euro mit 20 Prozent pauschal versteuert einzahlen. Die spätere Auszahlung ist als Einmalzahlung steuerfrei und als Rentenzahlung nur geringfügig steuerpflichtig. Mit den zusätzlichen steuerfreien 1.800 Euro im Jahr hat der Gesetzgeber den Wegfall der alten Regelung für Arbeitnehmer ausgeglichen, die bis 2005 keinen solchen Vertrag geschlossen hatten.

Einen Königsweg in der betrieblichen Altersvorsorge gibt es nicht; alle fünf Wege haben Vor- und Nachteile. Was für den Arbeitgeber ein Vorteil ist, kann für den Arbeitnehmer durchaus ein Nachteil sein. Klar ist: Der Arbeitgeber muss mindestens eine betriebliche Versorgungsform anbieten – welche, darf er entscheiden.

KriteriumDirektzusageUnterstützungskasseDirektversicherungPensionskassePensionsfonds
TrägerArbeitgeberVerein,
GmbH
VersichererVersichererAG oder
VVaG
Förderfähig
(§ 3 Nr. 63 EStG)?
neinneinjajaja
Wie viel aus unversteuertem
Lohn?
unbegrenztunbegrenztbis 4 % der Beitrags-bemessungsgrenze (2017: 3.048 €)bis 4 % der Beitrags-bemessungsgrenze (2017: 3.048 €)bis 4 % der Beitrags-bemessungsgrenze (2017: 3.048 €)
Flexible Entgeltumwandlung?janeinneinjaja
Kosten für Insolvenzversicherung?jajaneinneinja
Besteuerung
Einzahlungen
neinneinnein, bei Abschluss ab 2005nein, bei Abschluss ab 2005bis 4 % der Beitrags-bemessungsgrenze (2017: 3.048 €) steuerfrei
Besteuerung
Auszahlungen
jajaja (bei Abschluss vor 2005 und bei Kapitalabfindung nach § 40 b EStG: nein)jaja
Sozialversicherungsbeitrag des Arbeitnehmersnein (bis 4 % der Beitrags-bemessungsgrenze (2017: 3.048 €))nein (bis 4 % der Beitrags-bemessungsgrenze (2017: 3.048 €))nein (bis 4 % der Beitrags-bemessungsgrenze (2017: 3.048 €))nein (bis 4 % der Beitrags-bemessungsgrenze (2017: 3.048 €))nein (bis 4 % der Beitrags-bemessungsgrenze (2017: 3.048 €))
Direktversicherung

Die Direktversicherung ist das Minimum, das Arbeitgeber anbieten müssen. Es handelt sich bei ihr um eine Lebensversicherung, die ein Arbeitgeber für seine Angestellten abschließt. Die Beiträge kann der Arbeitgeber bezahlen oder der Arbeitnehmer oder beide zusammen. Anspruch auf die Versicherungsleistungen hat in jedem Fall der Arbeitnehmer. Er ist „bezugsberechtigt“. Arbeitnehmer, die Gehalt in Beiträge für eine betriebliche Altersvorsorge umwandeln wollen, können seit 2002 von Ihrer Firma verlangen, dass sie ihnen mindestens eine Direktversicherung anbietet. Der Arbeitgeber muss allerdings kein Geld dazugeben. Gibt es in dem Betrieb schon die Möglichkeit, Beiträge in eine Pensionskasse oder einen Pensionsfonds zu investieren, hat der Arbeitgeber seine Schuldigkeit getan. Er muss dann nicht auch noch eine Direktversicherung anbieten. Direktversicherungen sind vor allem in kleineren Firmen beliebt, weil sie wenig Verwaltungsaufwand erfordern.

Es gibt Direktversicherungen in mehreren Varianten. In der Vergangenheit war vor allem die klassische Form mit einem Garantiezins verbreitet. Der Versicherer garantiert hierbei eine bestimmte Verzinsung, die bei Neuverträgen ab 2017 jedoch bei nur noch 0,9 Prozent liegt. Die meisten Versicherer bieten diese Form jedoch nicht mehr an. Bei der fondsgebundenen Variante fließen die Beiträge in Investmentfonds. Diese Direktversicherungen bieten die Chance auf einen höheren Ertrag, beherbergen jedoch auch ein Verlustrisiko. Eine garantierte Verzinsung ist nicht eingeschlossen. Die Renditechancen hängen ebenso wie die Verlustrisiken stark vom Fondsangebot und den Kosten des jeweiligen Versicherers ab.

Die Förderung von Direktversicherung hängt vom Zeitpunkt des Vertragsabschlusses ab. Seit dem 1. Januar 2005 gelten für Neuverträge andere Regeln.

Alt-Verträge:
So sind die Beiträge für Verträge vor 2005 steuerpflichtig. Im Gegenzug ist die Auszahlung auf einen Schlag steuerfrei. Rentenleistungen werden nur gering besteuert. Ein solcher Altvertrag musste mindestens zwölf Jahre laufen. Die Steuer auf die Beiträge ist niedrig. Bis zu 1.752 Euro im Jahre werden pauschal mit nur 20 Prozent inklusive Solidarzuschlag besteuert. Dazu kommen Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer, alles zusammen knapp 22 Prozent. Oft übernimmt der Arbeitgeber diese Steuer für die Angestellten. Sozialabgabenfrei sind die Beiträge, wenn sie aus einer Sonderzahlung wie dem Weihnachts- oder dem Urlaubsgeld abgeführt werden. In der Auszahlungsphase zahlen gesetzlich krankenversicherte Rentner aber Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge für Ihre Betriebsrente. Der Ertragsanteil, der bei der Rentenzahlung steuerpflichtig ist, ist vergleichsweise niedrig. Beginnt die Rente mit 65 Jahren, sind 18 Prozent davon steuerpflichtig. Wird die erste Rente mit 67 Jahren gezahlt, beläuft sich der Ertragsanteil auf 17 Prozent.

Neu-Verträge:
Die Beiträge für neue Verträge ab 2005 werden steuerfrei aus dem Bruttoeinkommen überwiesen. Die Auszahlung ist dafür voll steuerpflichtig. Steuerfrei bleiben Beiträge bis zur Obergrenze von vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze Rentenversicherung West (2017: 3.048 Euro). Bis zu diesem Betrag zahlen Arbeitnehmer auch keine Sozialabgaben. Dabei ist es egal, ob die Beiträge aus Einmalzahlungen wie Weihnachtsgeld oder aus laufendem Gehalt finanziert werden. Der steuerfreie Höchstbeitrag erhöht sich um 1.800 Euro, wenn der Arbeitnehmer einen weiteren Betriebsrentenvertrag hat, in den er bereits pauschal versteuerten Lohn einzahlt. Auf die 1.800 Euro sind aber auch in der Ansparphase Sozialabgaben zu entrichten.

Riester-Förderung:
Seit 2002 dürfen Arbeitnehmer Direktversicherungen auch fürs Riester-Sparen nutzen und Beiträge aus dem Nettoeinkommen einzahlen. Den Steuervorteil gibt es dann später per Steuererklärung. Möchte ein Arbeitnehmer dies, muss der Arbeitgeber es ihm ermöglichen.Das betriebliche Sparen mit Riester-Förderung hat aber zumindest im Jahr 2017 noch einen gewichtigen Nachteil: Gesetzlich Krankenversicherte zahlen in dieser Variante sowohl für die Einzahlungen als auch für die Auszahlung Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge. Dies soll sich jedoch mit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz, das 2018 wirksam werden soll, ändern.

Pensionskassen

Pensionskassen gibt es seit mehr als hundert Jahren. Sie sind Lebenversicherungsunternehmen, die nur Betriebsrenten anbieten. Zu den alten Branchenkassen haben sich neugegründete Aktiengesellschaften gesellt. Viele Arbeitgeber entscheiden sich für eine Pensionskasse. Hier finden alle Arten von Unternehmen Angebote für Ihre Mitarbeiter. Ältere Kassen sind oft nur für bestimmte Branchen zugänglich. In manchen Branchen machen Tarifverträge Vorgaben. Teilweise sind diese so eng gefasst, dass die Firma die Vorsorge nur über eine oder zwei bestimmte Pensionskassen organisieren darf. Vorschriften dieser Art bringen solchen Kassen Kunden. Andere Tarifverträge schreiben nicht die Pensionskasse, sondern Mindestleistungen für das ausgewählte Angebot vor. Dann der Arbeitgeber mehr Auswahl.

Wenn der Arbeitgeber die frei Wahl hat, haben Arbeitnehmer gute Chancen, Einfluss zu nehmen. Votiert der Betriebsrat mit guten Gründen für eine bestimmte Pensionskasse, wird der Arbeitgeber den Vorschlag kaum übergehen. Bei vielen älteren Pensionskassen sind die Berechnungsgrundlagen günstiger als die, die Lebensversicherer verwenden. So können sie höhere Garantierenten anbieten. Anders als Lebensversicherer sind nicht alle Kassen an den aktuell gültigen Garantiezins von derzeit 0,9 Prozent (2017) gebunden.

Arbeitnehmer sollten auf hohe garantierte Leistungen achten. Eine hohe Garantieverzinsung hat aber auch eine Kehrseite: Sie verringert die Chance eine zusätzliche Überschussbeteiligung. Kassen, die weniger garantieren, bieten bessere Chancen auf Extrarente, weil sie weniger Geld für die Garantie gering verzinst fest binden müssen. Doch zuverlässige Vorhersagen zur Höhe der Überschussbeteiligung gibt es nicht. Die Höhe der Garantierente hängt auch von Zusatzleistungen ab. Hinterbliebenen- oder Erwerbsminderungsrenten, die es anstelle einer Altersrente geben würde, gehen zu Lasten der Altersvorsorge.

Pensionsfonds

Pensionsfonds sin die jüngste Variante in der betrieblichen Altersversgorung. Erst seit 2002 sind sie als fünfter Weg zugelassen. Pensionsfonds dürfen das Sparkapital von Arbeitnehmern uneingeschränkt in börsennotierte Geldanlagen wie Aktien und Aktienfonds stecken. So können sie die im Vergleich zu Festzinsanlagen langfristig höheren Renditechancen der Börse nutzen. Im Gegenzug müssen Sparer Abstriche bei der Garantie hinnehmen. Sicher ist ihnen nur das eingezahlte Kapital zu Beginn der Rente. So viel ist vorgeschrieben. Geht ein Pensionsfonds pleite, ist jedoch das gesamte Sparvermögen abgesichert. Der Arbeitgeber muss dem Pensionssicherungsverein angehören.

Die Chance, dass aus dem Geld mehr wird als anderswo, kann den Nachteil der geringeren Garantie ausgleichen. Vor allem für jüngere Arbeitnehmer kann ein gutes Pesionsfondsangebot attraktiv sein. Welche Rente ein Pensionsfonds später einmal zahlen wird, hängt vom Ertrag ab, der durch Fonds oder andere Vermögenswerte erwirtschaftet wird. Um Verluste zu verhindern, legen viele Pensionsfonds sehr vorsichtig an. Sie nutzen ihre Chancen zur Aktienanlage kaum und arbeiten bei der Kapitalanlage eher so zurückhaltend wie Lebensversicherer. Einen guten Mittelweg gehen Pensionsfonds, die eine „kapitalmarktorientierte Beitragsstrategie“ anwenden. Sie sichern den Beitragserhalt ab, indem sie den Bedarf dafür laufend feststellen oder ihre Kapitalanlage flexibel darauf abstellen. Unternehmen mit „versicherungsorientierter Beitragssicherung“ reservieren dagegen von vornherein einen Teil des Geldes für eine Kapital bildende Rentenversicherung. Sie sichert den Beitragserhalt. Das führt zu höheren Kosten und so kann weniger frei investiert werden. Manche Pensionsfonds gehen sogar noch darüber hinaus. Sie bieten Produkte an, die weitgehend mit klassischen Rentenversicherungen identisch sind. Eine zusätzliche Renditechance durch Börseninvestments fehlt das völlig. Trotzdem müssen sich Sparer mit der geringeren Garantie zufrieden geben. Letztlich entscheidend ist somit welche Anlagestrategien ein Pensionsfonds bietet. Ein Anhaltspunkt ist zudem die Zahl der Anlagemöglichkeiten und der Blick auf die angebotenen Investmentfonds.

Unterstützungskasse

Unterstützungskassen sind der „verlängerte Arm“ der Arbeitgeber. Sie bieten Betrieben viel Gestaltungsspielraum. Für Arbeitnehmer sind sie nicht immer die beste Lösung, auch wenn Einzahlungen hier fast unbegrenzt steuerfrei sind. Gerade deshalb gilt diese Form der betrieblichen Altersversorgung als besonders geeignet für Besser- und Bestverdienenden eines Unternehmens. Arbeitnehmer müssen für das Gehalt, das sie in Beiträge für eine Unterstützungskasse umwandeln, keine Steuern zahlen. Sozialabgabenfrei bleiben Beiträge bis zur Obergrenze von vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze Rentenversicherung West. Wandelt ein Arbeitnehmer mehr Gehalt um, sind auf den Betrag darüber Beiträge für die Kranken-, Renten- und Arbeitslosenversicherung fällig. Finanziert der Arbeitgeber die Betriebsrente über eine Unterstützungskasse allein, gilt das hierfür verwendete Geld anders als bei Direktversicherungen, Pensionskassen und Pensionsfonds nicht als zusätzlicher Arbeitslohn. Der Arbeitgeber verpflichtet sich ja auch nur, seinem Mitarbeiter eine Altersversorgung zu finanzieren. Das kann im Arbeitsvertrag festgeschrieben sein, in einer Betriebsvereinbarung oder im Tarifvertrag der Branche. Der Unternehmer bezahlt seine Zusage über Zuwendungen an die Unterstützungskassen. Diese Beiträge setzt er beim Finanzamt als Betriebsausgaben ab und kann so seinen steuerpflichtigen Gewinn drücken. Je mehr er einzahlt, umso mehr Steuern spart er. Auch Sozialabgaben muss der Arbeitgeber für die Einzahlungen nicht abführen, egal wie hoch sie sind. Die Zuwendungen an eine Unterstützungskasse müssen nicht in der Bilanz auftauchen. Dieser Vorteil für Arbeitgeber sichert Unterstützungskassen möglicherweise noch sehr lange ihre Position in der betrieblichen Altersversorgung. Teilen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer den Beitrag zur Unterstützungskasse, profitieren beide von den genannten Vorteilen in dem Maße, in dem sie die betriebliche Altersversorgung bezahlen.

Unterstützungskassen lassen keine flexiblen, vor allem sinkende Beiträge zu. Wer dort einzahlt, muss deshalb stets einen gleich hohen oder gleichmäßig steigenden Beitrag leisten. Nachteilig für Arbeitnehmer ist die geringe Flexibilität der Betriebsrenten aus einer Unterstützungskasse beim Jobwechsel. Nur bei branchenübergreifenden Unterstützungskassen und bei einem Arbeitsplatzwechsel innerhalb einer Branche kann ein Arbeitnehmer seine Betriebsrente in einer neuen Firma wahrscheinlich problemlos fortsetzen. Möglich ist auch die Übertragung von einer Unterstützungskasse auf eine andere. In anderen Fällen ist die Mitnahme des Versorgungskapitals schwierig, wenn nicht unmöglich.

Bietet ein Arbeitgeber nur eine Unterstützungskasse an, kann der Arbeitnehmer für die Gehaltsumwandlung eine Alternative verlangen, zumindest eine Direktversicherung.

Unterstützungskassen sind rechtlich selbstständige Versorgungseinrichtungen. Unternehmen können eigene Unterstützungskassen gründen oder einer Gruppenkasse beitreten. Die Kassen müssen keine Steuern zahlen. Sie sind gemeinnützig und unterliegen nicht der Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Das Geld, das ihnen aus Zuwendungen ihrer Träger für die Leistungen zur Verfügung steht, können sie weitgehend frei anlegen.

Gegenüber einer Unterstützungskasse haben die Versorgungsberechtigten keinen direkten Rechtsanspruch. Die Kasse ist aber der verlängerte Arm des Arbeitgebers, mit dem dieser seine Verpflichtungen erfüllt. Der Arbeitnehmer hat also gegenüber dem Arbeitgeber einen Rechtsanspruch, dass dieser die Versorgungszusage über eine Altersrente einhält, sobald diese Anwartschaft unverfallbar geworden ist. Betriebsrenten aus Gehaltsumwandlung sind vom ersten Tag an unverfallbar. Der Arbeitgeber muss der Unterstützungskasse ausreichend Geld zukommen lassen, damit sie die zugesagten Betriebsrenten auszahlen kann. Seine Pflichtmitgliedschaft im Pensions-Sicherungs-Verein schützt die Ansprüche der Arbeitnehmer, wenn ihre Firma pleite geht. Die meisten Arbeitgeber wählen eine rückgedeckte Unterstützungskasse. Auch hier erhält der Arbeitnehmer die Versorgungsleistungen von der Unterstützungskasse. Sie versichert aber einen Teil oder sogar die gesamten Leistungen über einen Lebensversicherer. Auch Pensionskassen können die Rückdeckung übernehmen.

Arbeitgeber, die sich für eine Unterstützungskasse bei der betrieblichen Altersversorgung entscheiden, müssen ihren Mitarbeitern entweder eine feste oder beitragsorientierte Leistung zusagen. Im ersten Fall sagen sie ihnen eine Mindestauszahlung zu. im zweiten verpflichten sie sich zu bestimmten Beiträgen, aus denen sich die Mindestleistung ergibt. Das ist für Firmen weniger riskant. Arbeitgeber haben aber in beiden Fällen die Pflicht, dafür zu sorgen, dass Rentenzahlungen später regelmäßig angepasst werden, wenn es die Inflation nötig macht. Sie sollten deshalb mit dem Rückdeckungsversicherer einen Tarif vereinbaren, der den Versorungsberechtigten eine 1-prozentige Steigerung ihrer späteren Rente pro Jahr erfüllt. Wie viel Betriebsrente sie über eine Unterstützungskasse einmal bekommen werden, wissen Arbeitnehmer nicht genau. Das hängt stark von der Zusage ab, die ihnen der Arbeitgeber gibt. Das Unternehmen garantiert nur eine versicherungsmathematisch errechnete Mindestauszahlung. Gehen die Beiträge regelmäßig ein, ist die Leistung sicher. Sie kann sich um Überschüsse erhöhen. Wie hoch diese ausfallen, hängt von den Kosten der Kasse ab und von den Erträgen, die sie erwirtschaftet. Arbeitet sie mit einem Rückdeckungsversicherer zusammen, beeinflusst auch seine Art zu wirtschaften die Überschüsse.

Direktzusage

Mit einer Direktzusage werden Unternehmen selbst Träger der betrieblichen Zusatzversorgung für Ihre Mitarbeiter. International gelten solche Zusagen als finanzielles Risiko, weil in manchen deutschen Großkonzernen hohe Verpflichtungen in der Bilanz schlummern. Doch die Firmen können sich extern absichern. Die Direktzusage, oft auch Pensionszusage genannt, ist unter den fünf Wegen der betrieblichen Altersversorgung noch immer vorherrschend. Für diese Form der Vorsorge sind immer noch deutlich mehr mittel vorgesehen als für andere. Die Direktzusage ist so verbreitet, weil viele Arbeitgeber in den 1950er und 1960er Jahren mit Pensionsrückstellungen Investitionen finanzierten. Sie nutzten den Vorteil, erst einmal Steuern zu sparen und die Ausgaben für die Renten auf später zu verschieben.

Mit einer Direktzusage verspricht der Arbeitgeber seinen Angestellten eine Betriebsrente. Er beteiligt keinen externen Versorgungsträger. Es sind also nur zwei Parteien im Spiel. Der Unternehmer verpflichtet sich, seinem Mitarbeiter im Alter oder bei der Invalidität selbst eine Rente zu zahlen oder dessen Angehörige finanziell zu unterstützen, wenn der Mitarbeiter stirbt. Damit der Arbeitgeber sein Versprechen später auch halten kann, muss er Rückstellungen bilden. Doch es genügt, wenn er dies auf dem Papier tut, er muss das Kapital nicht wirklich zurücklegen. In der Bilanz des Betriebes wirken sich diese Rücklagen dennoch steuermindernd aus. Ein Unternehmen, das eine Direktzusage macht, hat also erst einmal mehr Geld zur Verfügung, weil es weniger Steuern zahlen muss. Die versprochenen Leistungen muss es dafür irgendwann einmal in einer Art Umlageverfahren aus laufenden Erträgen bezahlen. Kommt das Unternehmen in Zahlungsschwierigkeiten, wäre die Rente gefährdet. Die Betriebe zahlen deshalb Beiträge an den Pensions-Sicherungs-Verein, der bei Insolvenz einspringt. Solange eine Firma ihre Geschäfte stetig ausbaut und die Erträge steigen, sind die Verpflichtungen gegenüber ehemaligen Mitarbeitern kein Problem. Zu einer Belastung werden sie bei schlechteren Geschäften. Die Schwierigkeiten verstärken sich, wenn das Unternehmen seine Verpflichtungen falsch eingeschätzt hat. Vielleicht werden viel mehr Arbeitnehmer, denen die Firma Invaliditätsschutz zugesagt hat, invalide als kalkuliert. Die stetig steigende Lebenserwartung kann außerdem dazu führen, dass das Unternehmen Renten viel länger zahlen muss als geplant. Unternehmen müssen deshalb einen Versicherungsmathematiker hinzuziehen, wenn sie eine Pensionszusage machen. Er kalkuliert die finanziellen Verpflichtungen unter Berücksichtigung von Sterbetafeln.

Damit ihnen die Betriebsrenten nicht über den Kopf wachsen, finanzieren viele Unternehmen die Anwartschaften bereits in der Ansparphase. Sie legen also tatsächlich Kapital zurück, nicht nur auf dem Papier. Das vorgesehen Kapital kann im Betrieb angesammelt werden, ist dann allerdings zweckgebunden. Die Rückdeckung einer Direktzusage funktioniert auch, wenn der Betrieb Beiträge an ein Versicherungsunternehmen oder eine Pensionskasse zahlt. Der Versicherer muss im Gegenzug die Versorgungsverpflichtungen des Unternehmens tragen. Der Arbeitgeber haftet zwar immer noch für die Leistung. Er muss aber nur einspringen, wenn der Rückdeckungsversicherer zahlungsunfähig wird. Dass dieser Fall eintritt, ist sehr unwahrscheinlich, denn sowohl Versicherungsunternehmen als auch Pensionskassen haben strikte Auflagen für die Kapitalanlage und werden von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht kontrolliert. Mit der Rückdeckung entfällt aber der große unternehmerische Vorteil einer Direktzusage – die unmittelbare Erhöhung der liquiden Mittel. Denn nun gibt das Unternehmen sofort Geld dafür aus und nicht erst in ferner Zukunft.

Achtung!

 

Pauschale Aussagen zur Wahl des individuell „richtigen“ Altersvorsorge-Bausteins gestalten sich schwierig.
Denn diese ist unter anderem abhängig von den Bruttoeinnahmen, dem Familien- und Krankenversicherungsstatus sowie auch von persönlichen Präferenzen. Denn vereinfacht ausgedrückt ist die Wahl der persönlichen Altersvorsorge-Bausteine immer auch eine Wahl zwischen Förderung in der Ansparphase und Flexibilität. So unterscheiden sich die Basisrente, die betriebliche Altersvorsorge, die Riesterrente und die private Rentenversicherung unter anderem bezüglich der Leistungen im Ruhestand, der Vererbbarkeit, der Absicherung gegen Hartz-IV oder der Verfügbarkeit des angesparten Kapitals. Zudem muss immer auch die Renditeerwartung des konkreten Anlageproduktes betrachtet werden. Aus diesem Grund ist eine fundierte Vorsorgeplanung mit einem spezialisierten Berater angeraten.

Häufig gestellte Fragen

Kann der Arbeitgeber die Ansprüche kürzen?

Bei jeder Form der Betriebsrente dürfen Arbeitgeber ausnahmsweise in die von ihnen finanzierte Altersvorsorge ihrer Mitarbeiter eingreifen, wenn sie damit eine Pleite abwenden. Je weiter der Versicherte von der Rente entfernt ist, umso einfacher ist das möglich. An laufenden Renten darf in der Regel nichts geändert werden. Berufstätige müssen nur bei dem Teil der Vorsorge mit Nachteilen rechnen, den der Arbeitgeber finanziert. Leidet das Unternehmen unter einer erheblichen wirtschaftlichen Belastung, darf sie die Anwartschaft auf den bereits vom Arbeitnehmer erworbenen Teil einfrieren. Noch ungünstiger bei einem drohenden nachhaltigen Substanzverlust. In diesem Fall kann der Arbeitgeber nicht nur die noch kommenden Jahre der Betriebszugehörigkeit bei der Rentenberechnung ausklammern. Er kann außerdem die Betriebsrenten auf Basis des aktuellen Gehalts berechnen, statt nach dem höheren letzten Gehalt vor Rentenbeginn. Bei einer wirtschaftlichen Notlage kann der Arbeitgeber auch Ansprüche kürzen, die der Arbeitnehmer bereits erworben hat.

Was passiert mit der Betriebsrente bei einem Jobwechsel?

Arbeitnehmer haben für ab 2005 neu begonnene Betriebsrenten das Recht bei einem Arbeitgeberwechsel diese auf ihre neue Firma zu übertragen. Das Unternehmen muss das mitgebrachte Kapital in sein Versorgungssystem integrieren. Verträge, die vor 2005 geschlossen wurden, fallen nicht darunter und generell auch keine Betriebsrenten aus Unterstützungskassen und Direktzusagen.

Mitnehmen können Arbeitnehmer nur „unverfallbare“ Rentenansprüche. Eine Rente, die sie aus Entgeltumwandlung angespart haben, ist vom ersten Tan an unverfallbar. Hat der Arbeitgeber die Beiträge gezahlt, hat der Arbeitnehmer erst nach fünf Jahren Betriebszugehörigkeit einen festen Anspruch hierauf.

Der Übertragungswert entspricht dem Wert der unverfallbaren Anwartschaft auf betriebliche Altersversorgung. Maximal darf jeder Arbeitnehmer einen Betrag in Höhe der jährlichen Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung mitnehmen. Nur wenn alle Parteien einverstanden sind, können auch höhere Beträge mitgenommen werden. Andernfalls muss ein Restbetrag in der alten Firma verbleiben. Die Kosten der Mitnahme trägt der Arbeitnehmer. Sie werden vom übertragenden Kapital abgezogen. Am einfachsten erfolgt eine Übertragung bei Direktversicherungen. Übertragen wird hierbei der Zeitwert der Versicherung inklusive Überschussbeteiligung und Schlussüberschussanteilen. Stornoabzüge unterbleiben und Abschlusskosten fallen nicht an, wenn die Versicherung wertgleich fortgesetzt wird. Ist ein Invaliditätsschutz enthalten, erfolgt keine erneute Gesundheitsprüfung. Die garantierte Leistung kann geringer ausfallen, wenn sich der Rechnungszins oder Annahmen über die Lebenserwartung verändert haben.

Welche Zusatzversicherungen können eingeschlossen werden?

Über den Betrieb können Arbeitnehmer für vieles vorsorgen, nämlich für Ihr Alter, aber auch für den Fall, dass sie berufsunfähig werden oder sterben. Die Voraussetzungen dafür muss allerdings der Arbeitgeber schaffen. Nur wenn er seinen Mitarbeitern ein Angebot macht, das die Zusatzleistungen Berufsunfähigkeits- und Hinterbliebenenrente möglich macht, können sie sich so umfassend versichern.

Pensionskassen, Pensionsfonds und Direktversicherungen zahlen dann zum Beispiel beim Tod des Versicherten eine Rente an die Hinterbliebenen. Auch bei rein vom Arbeitgeber finanzierten Betriebsrenten aus Direktzusagen und Unterstützungskassen sind diese Leistungen möglich. Bei Pensionskassen und Pensionsfonds müssen Arbeitnehmer nicht sofort entscheiden, ob sie mehr als eine Altersrente versichern wollen. Sie können das auch später in Ihren Vertrag aufnehmen. Die betriebliche Altersversorgung soll allerdings zunächst, zusammen mit der gesetzlichen Rente, dafür sorgen, dass der Lebensstandard gesichert bleibt, wenn der Arbeitnehmer in den Ruhestand wechselt. Hinterbliebenen- und Berufsunfähigkeitsversicherung sind zusätzliche Tarifoptionen, die immer Geld kosten und die Rente schmälern. Auch aus anderen Gründen ist die private Absicherung des Todesfall- und des Berufsunfähigkeitsrisikos sinnvoller. Nur wenn eine private Berufsunfähigkeitsversicherung aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr abgeschlossen werden kann, ist eine Absicherung dieses Risikos über den betrieblichen Weg eine sinnvolle Alternative. Denn mitunter besteht hier die Möglichkeit eine Absicherung mit wenigen oder sogar ohne Gesundheitsfragen aufzunehmen.

Was passiert mit der Betriebsrente, wenn der Arbeitgeber insolvent wird?

Geht ein Unternehmen insolvent, gibt es immer ein Sicherungssystem für die Betriebsrentner. Arbeitnehmer können jedoch Ansprüche verlieren.

Bei Insolvenz zahlt in den meisten Fällen der Pensions-Sicherungs-Verein (PSV) die Betriebsrente aus. Kann das Unternehmen bereits vor der Eröffnung des Insolvenzverfahrens die Betriebsrenten nicht mehr überweisen, zahlt der PSV die Renten bis zu sechs Monate rückwirkend. Der PSV sichert sowohl laufende Renten als auch die bis zur Insolvenz erworbenen Ansprüche der Arbeitnehmer. Er übernimmt aber nur Anwartschaften, also Ansprüche auf künftige Betriebsrenten, wenn diese „unverfallbar“ sind. Junge Arbeitnehmer, die erst wenige Jahre in einem Unternehmen sind, können bei einer Insolvenz ihre gesamten Ansprüche verlieren. Anwartschaften, die der Arbeitgeber finanziert hat, verfallen nicht mehr, wenn der Arbeitnehmer mindestens 25 Jahre alt ist und seit wenigstens fünf Jahren (inklusive Elternzeit) vom Arbeitgeber eine Zusage für eine Betriebsrente hat. Arbeitnehmer haben auf den aus ihrer Entgeltumwandlung stammenden Anteil ihrer Betriebsrente immer sofort einen unverfallbaren Anspruch.

Wie der Insolvenzschutz konkret aussieht, hängt davon ab, welche Variante der Betriebsrente der Arbeitgeber gewählt hat. Unternehmen, die eine Direktzusage, eine Unterstützungskasse oder einen Pensionsfonds anbieten, sind gesetzlich verpflichtet Mitglied im PSV zu werden.

Direktversicherungen sind Lebensversicherungen und werden von Lebensversicherungsunternehmen angeboten. Geht ein Betrieb insolvent, ist das Geld der Kunden durch die Protektor AG, den Sicherungsfonds der Lebensversicherer, geschützt.

Pensionskassen sind nicht durch den PSV gesichert. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) kontrolliert sie jedoch. Die meisten Kassen haben die Rechtsform einen Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit. Es gibt aber auch Pensionskassen, die als Aktiengesellschaften auftreten und den Lebensversicherern gleichgestellt sind. Die beiden Arten von Pensionskassen sind auf unterschiedliche Weise geschützt. Die Aktiengesellschaften können dem Sicherungsfonds Protektor AG beitreten, was auch alle freiwillig getan haben. Pensionskassen, die als Versicherungsverein organisiert sind, haben Schutzklauseln in ihren Satzungen. Wenn sie in Schwierigkeiten kommen, können die Beiträge erhöht oder Leistungen gekürzt werden. Zudem stehen die Trägerunternehmen ein. Kommt es zu Beitragserhöhungen, Kürzungen der garantierten Leistungen oder gar zu einer Insolvenz der Kasse, muss dafür der Arbeitgeber geradestehen. Zwar gab es noch keine Pleite einer Pensionskasse, allerdings mussten einige bereits Sanierungskonzepte erstellen.

Hier gelangen Sie zum Vertrags-Service Ihres Versicherers

Nachfolgend finden Sie Links zu den Vertrags-Service-Seiten diverser Versicherer. Dort können Sie Ihre Anschrift ändern, eine neue Bankverbindung hinterlegen oder einen Schaden melden. Ändert sich infolge einer Heirat Ihr Name haben Sie auf jenen Seiten die Möglichkeit, Ihren Versicherer darüber in Kenntnis zu setzen. Je nach Versicherer stehen Ihnen weitere Service-Angebote zur Verfügung.

 

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