Welche Leistung Versorgungswerke bei Berufsunfähigkeit bieten


Die Berufsunfähigkeitsversicherung stellt neben der Haftpflichtversicherung das "must-have" schlechthin dar. Dies gilt nicht nur für Selbstständige, bei Immobilienerwerb und Familiengründung, sondern generell.

Als Arzt, Zahnarzt oder Tierarzt können Sie als Mitglied eines berufsständischen Versorgungswerkes von diesem nicht nur eine Altersrente erhalten, sondern auch eine Leistung bei Berufsunfähigkeit.

Vorteile der Absicherung über Versorgungswerke


Bevor wir gleich auf die Nachteile und Beschränkungen der Berufsunfähigkeitsrente vom Versorgungswerk eingehen, sehen wir uns zunächste deren Vorteile an:

  • Versicherer wählen basierend auf Ihren Angaben zu Gesundheitsfragen und Freizeitaktivitäten aus, ob und zu welchen Konditionen Sie versichert werden. Versorgungswerke hingegen verzichten auf eine Prüfung dieser Angaben!
  • Die Absicherung besteht ohne Mehrbeitrag und ist damit sozusagen kostenfrei gegen Leistung Ihres Pflichtbeitrages enthalten.
  • Für Mitglieder der gesetzlichen Rentenversicherung besteht bei der Erwerbsminderungsrente eine Wartezeit von 5 Jahren. Bei den meisten Versorgungswerken besteht für die Berufsunfähigkeitsrente hingegen keine Wartezeit. Einzelne Versorgungswerke sehen jedoch auch eine Wartezeit von 3 bis 36 Monaten oder 5 Jahren vor.
  • Fremdrenten werden nicht angerechnet. Eine bestehende oder später hinzukommende private Berufsunfähigkeitsversicherung hat keine Auswirkung auf Leistung und Leistungshöhe des Versorgungswerkes. Möchten Sie hingegen eine private Berufsunfähigkeitsrente versichern, wird die Absicherung über das Versorgungswerk bei der Höhe der abzusichernden Rente berücksichtigt.  

Für so manches Mitglied eines berufsständischen Versorgungswerkes stellt sich angesichts dieser beschriebenen Vorteile die Frage, ob eine zusätzliche private Berufsunfähigkeitsrente sinnvoll oder gar nötig ist. Bevor wir zur Antwort auf diese Frage kommen, schauen wir uns zunächst die Nachteile und Beschränkungen der Absicherung über Versorgungswerke an.

Nachteile der Absicherung über Versorgungswerke


Eine Berufsunfähigkeitsrente vom Versorgungswerk gibt es nur in Extremfällen, genauer gesagt bei "absoluter Existenzvernichtung", wie es beispielsweise das Versorgungswerk der Rechtsanwälte in Baden-Württemberg auch selbst bezeichnet. 

Im Ergebnis heißt das: 

Das Versorgungswerk bietet ein offenes Tor für jedes Risiko. Das kann kein anderes Versicherungssystem leisten.

Die gesetzliche Rentenversicherung sichert sich bei seinem System des Schutzes bei Erwerbsminderung durch eine fünfjährige Wartezeit.

Die Privatversicherung ist streng bei der Prüfung der Gesundheitsfragen im Stadium des Vertragsabschlusses mit Konsequenz der Ablehnung, zusätzlicher Risikoprämie oder gar später Erfüllungsverweigerung.

Nur das Versorgungswerk zahlt ohne Gesundheitsprüfung praktisch vom ersten Tag an (§ 21 Absatz 1 Ziffer 4 VwS verlangt lediglich drei Monatsbeiträge).

Es ist einsichtig:

Das Korrektiv für dieses offene Tor kann nur darin bestehen, dass nur das Risiko der absoluten Existenzvernichtung abgesichert ist. Wie dargestellt, entspricht dieses aber auch der besonderen Anforderung des Freien Berufs, die kein anderes Versorgungs- oder Versicherungssystem abdecken kann.

Selbstverständlich beinhaltet das aber auch die Empfehlung an jedes Mitglied, sich - wo es irgend geht - gegen das Risiko der bloß verminderten Erwerbsfähigkeit neben dem Versorgungswerk bei einer privaten Versicherungsgesellschaft abzusichern.

Quelle: https://www.vw-ra.de/berufsunfaehigkeit.html#aufgabe, Stand 10.02.2019


Denn im Vergleich zu einer hochwertigen privaten Berufsunfähigkeitsversicherung sind hier der Leistung hohe Hürden in den Weg gestellt, die nur wenige überspringen.

Zwar haben alle Versorgungswerke ihre eigenen Satzungen und weichen in den Details in manchen Regelungen ab, aber die hier beschriebenen Grundzüge gelten im Wesentlichen für alle Versorgungswerke. 

Dies gilt im Übrigen so auch analog für Mitglieder anderer berufsständischer Versorgungswerke wie Architekten, Rechtsanwälte, Patentanwälte, Notare, Steuerberater,  Wirtschaftsprüfer oder Ingenieure. 

Verweisung auf andere Tätigkeiten


Eine der erwähnten hohen Hürden besteht darin, dass Sie Ihren Beruf überhaupt nicht mehr ausüben können dürfen. Somit genügt es auch nicht, wenn ein Chirurg nicht mehr als Chirurg arbeiten kann. Es darf für ihn im gesamten ärztlichen Spektrum (theoretisch) keine Tätigkeit mehr möglich sein.

Sprich könnten Sie möglicherweise noch zu 40 Prozent als Gutachter tätig sein, haben Sie keine Leistung vom Versorgungswerk zu erwarten. Man spricht hierbei von einer (theoretischen) abstrakten Verweisung, in deren Rahmen Ihr Versorgungswerk prüft, ob es Ihre Fähigkeiten noch in irgendeiner Weise anderweitig wirtschaftlich nutzen kann, wie etwa  

  • Verbandstätigkeiten
  • journalistische Tätigkeiten
  • Diagnostische Tätigkeiten, etwa als Schul- oder Betriebsarzt
  • (gutachterliche) Tätigkeiten bei Versicherungen, bei Versorgungsträgern, beim Medizinischen Dienst oder in der Industrie
  • Tätigkeiten in Forschung und Lehre
  • Tätigkeiten in Labor, medizinischer Genetik, Biochemie, Gesundheitsökonomie oder Umweltmedizin
  • Erteilen von Fachkundeunterricht für Arzthelferinnen

Sofern Sie eine solche andere Tätigkeit auch nur theoretisch in geringem, existenzsicherndem Maße ausüben können, sind Sie nach den Kriterien Ihres Versorgungswerkes nicht berufsunfähig und erhalten folgerichtig von diesem auch keine Leistung.

Die Absicherung über Ihr Versorgungswerk ist letztlich somit nichts Anderes eine Erwerbsunfähigkeitsrente.

So hat beispielsweise ein Oberlandesgericht entschieden, dass ein Mediziner, der noch eine Dozententätigkeit an einer berufsbildenden Schule ausüben kann, keine Berufsunfähigkeitsrente vom Versorgungswerk erhält. „Ausüben kann“ bedeutet wie bereits erwähnt nicht, dass er schon einen entsprechenden Job in Aussicht haben muss. Allein die Information, dass er in der Lage wäre, reicht schon aus. Die beruflichen Alternativen müssen tatsächlich nur theoretisch bestehen. 

Ein entsprechendes Urteil zum Fall eines Zahnarztes zeigt diesen Sachverhalt:

Ein Gelsenkirchener Urteil (18 K 918/11, vom 06.12.2011) zeigt mit welchen Hürden und Kosten ein Versorgungswerkmitglied zu rechnen hat, wenn es einen Antrag auf Berufsunfähigkeitsrente stellt.

Als der klagende Zahnarzt unterlag, wurde ein Streitwert von 146.626,20 Euro festgesetzt, was ein Gesamtkostenrisiko von fast 13.000,- EUR allein in der ersten Instanz bedeutet (Gerichtskosten, Anwaltskosten).

Zur Erläuterung:

Der Streitwert bei einer Klage gegen ein berufsständisches Versorgungswerk bemisst sich nach dem dreifachen Jahresbeitrag der Versorgungsleistung zuzüglich des bis zur Klageeinreichung rückständigen Rentenbetrages.

In der Begründung machten die Gelsenkirchener Richter deutlich, dass nach der maßgeblichen Versorgungswerkssatzung berufsunfähig sei, wer infolge leistungsbeeinträchtigender Gesundheitsstörung außer Stande ist, seine zahnärztlichen Fähigkeiten auch außerhalb der Praxistätigkeit wirtschaftlich in irgendeiner Weise zu nutzen. Dieser Satzungsbestimmung sei zu entnehmen, dass Berufsunfähigkeit nur dann anzunehmen ist, wenn dem Mitglied jegliche Tätigkeit, bei der die zahnärztlichen Fähigkeiten genutzt werden können, versagt ist. Maßstab der Beurteilung sei damit weder die bisherige Tätigkeit noch die Möglichkeit, zahnärztliche Tätigkeiten mit Patientenkontakt („Arbeit am Stuhl") auszuüben. Vielmehr müsse sich das Mitglied auf jedwede Tätigkeit verweisen lassen, bei der die zahnärztlichen Fähigkeiten verwandt werden können, also auch Tätigkeiten als angestellter oder freiberuflicher Gutachter etwa bei Versicherungsträgern – auch als Aktengutachter  – / Erteilen von Fachkundeunterricht für Zahnarzthelferinnen, diagnostische schulzahnärztliche Tätigkeiten, zahnärztliche Verbandstätigkeiten oder Tätigkeiten in Forschung und Lehre.

Quelle: https://www.zwp-online.info/zwpnews/wirtschaft-und-recht/recht/berufsunfaehigkeitsrente-eines-zahnarztes-mit-hohen-huerden, Stand 10.02.2019


Analoges gilt entsprechend für Ärzte beziehungsweise Humanmediziner und Tierärzte.

Die Rechtspraxis der Versorgungswerke ist somit äußerst streng, was in der Praxis schnell zu einem Problem werden kann.

Wer zum Beispiel noch zwei Gutachten im Monat verfassen kann, der hat in der Regel schon keine Chance auf eine Berufsunfähigkeitsente von seinem Versorgungswerk.

Ein Chirurg, der nicht mehr in der Lage ist zu operieren, weil er beispielsweise an Rheumatismus leidet, kann unter Umständen durchaus auf gutachterliche Tätigkeiten oder Tätigkeiten beim Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) verwiesen werden. Ob diese ärztliche Verweisungstätigkeit einen wirtschaftlichen Wert hat oder auf dem Arbeitsmarkt überhaupt vermittelbar ist, ist jedoch eine andere Frage.

Als weitere Leistungsvoraussetzung kommt in der Regel hinzu, dass Sie Ihre Approbation abgeben und damit Ihre Tätigkeit komplett aufgeben müssen. Es darf in der Regel auch kein Assistent oder Vertreter des Arztes bzw. Zahnarztes die Praxis weiterführen: Die Praxis muss verkauft oder geschlossen werden.

Hierzu ein Auszug der Berliner Ärzteversorgung:

"Die gesamte ärztliche Tätigkeit muss aus diesen Gründen eingestellt sein."

sowie weiters

"Die Erwerbstätigkeit als Arzt/Ärztin gilt (weiter) als ausgeübt, solange ein Mitglied seine Zulassung zur vertragsärztlichen Versorgung inne hat, seine Privatpraxis nicht aufgegeben hat oder wenn die Praxis durch einen Vertreter weitergeführt wird, solange dem Mitglied aus der Praxis Einkünfte zufließen."


Ähnliche Regelungen gibt es in allen Versorgungswerken, auch wenn sich die Formulierungen im Detail unterscheiden durchaus unterscheiden.

Medizinische Mitwirkung


Das Versorgungswerk kann je nach Satzung verlangen, dass sich das Versorgungsmitglied, das eine Berufsunfähigkeitsrente beantragt hat oder erhält, im Rahmen der medizinischen Mitwirkung (zumutbaren) Maßnahmen unterwirft, um nicht die Leistungen entzogen zu bekommen.  

So sieht die Satzung der Baden-Württembergische Versorgungsanstalt für Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte unter §34 Mitwirkungspflichten vor:

(3) Die Versorgungsanstalt kann verlangen, dass sich derjenige, der Ruhegeld bei Berufsunfähigkeit beantragt hat oder erhält, medizinisch untersuchen lässt sowie sich einer Heilbehandlung, Weiterbildung oder anderen qualifizierenden Maßnahme unterzieht, wenn zu erwarten ist, dass diese Maßnahme die Berufsunfähigkeit beseitigt oder eine drohende Berufsunfähigkeit verhindert und für den Teilnehmer zumutbar ist.

(4) Kommt der Teilnehmer oder ein Berechtigter seiner Verpflichtung gemäß

a) Abs. 1 und 2 oder § 24 Abs. 5 Satz 2 nicht nach, kann die Versorgungsanstalt ihre Rechte mit den Zwangsmitteln des Landesverwaltungsvollstreckungsgesetzes durchsetzen und Versorgungsleistungen ganz oder teilweise zurückbehalten, versagen oder entziehen;

b) Abs. 3 nicht nach, so kann die Versorgungsanstalt das Ruhegeld ganz oder teilweise versagen oder entziehen, wenn sie zuvor auf die Folgen schriftlich hingewiesen und eine angemessene Frist gesetzt hat.


Die Frage, was Alles als "zumutbar" anzusehen ist, bleibt in der Regel unbeantwortet.

Können hier operative Eingriffe vorgegeben werden oder ganz allgemein Maßnahmen, die auch mit Schmerzen und / oder Risiken verbunden sind?

Krankenversicherungsbeiträge beachten!

Auf die Berufsunfähigkeitsrente von einem Versorgungswerk sind die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung und Pflegeversicherung abzuführen.

Einen Zuschuss hierzu vom Versorgungswerk gibt es nicht. Dies gilt unabhängig davon, ob das Mitglied bisher freiwillig oder pflichtversichert war. Auch zu einer privaten Kranken- und Pflegeversicherung gibt es natürlich in dieser Situation keinen Zuschuss. 

Auch wenn vor Eintritt der Berufsunfähigkeit noch eine gesetzliche Pflichtversicherung bestand, liegt infolge der Berufsunfähigkeit eine freiwillige Mitgliedschaft vor. Die Beitragsbemessung erfolgt dann nach den gleichen Kriterien wie bei allen freiwillig Versicherten der gesetzlichen Krankenversicherung. Ist der gegebenenfalls vorhandene Ehepartner privat versichert, wird dem berufsunfähigen Ehepartner auch dessen halbes Einkommen zugerechnet. 

Dies führt dazu, dass in vielen Fällen vom berufsunfähigen Ehepartner der Maximalbeitrag zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung zu leisten ist!

Von einer theoretischen Berufsunfähigkeitsrente des Versorgungswerkes in Höhe von 2.000 Euro würden somit allein für die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung bis zu etwa 853,05 Euro (Stand 2019) abgehen.

Ohne Berücksichtigung von Steuern blieben damit gerade einmal knapp 1.150 Euro! Viel zu wenig, um davon den Lebensstandard halten und vermehrt Altersvorsorge betreiben zu können. Auch deshalb ist eine zusätzliche private Berufsunfähigkeitsrente sinnvoll, selbst wenn das Versorgungswerk in seltenen Fällen zahlt.

Fazit:


Auch für Mitglieder von Versorgungswerken ist eine private Berufsunfähigkeitsversicherung unverzichtbar. Dies ist auch den Versorgungswerken (und auch Verbraucherschützern) selbst bewusst und deshalb empfehlen diese oftmals ihren Mitgliedern von sich aus eine zusätzliche private Absicherung wie beispielsweise das Versorgungswerk der Rechtsanwälte in Baden-Württemberg:

“Selbstverständlich beinhaltet das aber auch die Empfehlung an jedes Mitglied, sich – wo es irgend geht – gegen das Risiko der bloß verminderten Erwerbsfähigkeit neben dem Versorgungswerk bei einer privaten Versicherungsgesellschaft abzusichern.”


Nach Möglichkeit sollte über eine private Berufsunfähigkeitsversicherung das Nettoeinkommen abgesichert werden.

Beim Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung wird einkommensabhängig geprüft, in welcher Höhe eine private Berufsunfähigkeitsrente versichert werden kann. Je nach Versicherer wird bei Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitsrente in Höhe von beispielsweise  3.000 oder auch erst 4.000 Euro/Monat die mögliche Leistung vom Versorgungswerk zu oftmals 50 Prozent angerechnet. Dadurch reduziert sich die maximal mögliche private  Absicherung.

Vergleich privater Berufsunfähigkeitsrente mit Absicherung über Versorgungswerke 


Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung leistet anders als die Absicherung über ein Versorgungswerk bereits, wenn Sie Ihren aktuellen Beruf in seiner konkreten Ausgestaltung zu weniger als 50 Prozent ausüben können. Insofern müsste man hier eigentlich von einer Rente bei verminderter Berufsfähigkeit sprechen als von einer Berufsunfähigkeitsrente. Letzterer Begriff bezeichnet hingegen korrekt die Absicherung der Versorgungswerke.

Im Berufsalltag ist es jedoch auch bei weniger gravierenden Einschränkungen eine weitere Berufsausübung gesundheitlich nicht mehr möglich oder zumutbar. Versorgungswerke leisten dann nicht. Die Leistungsfälle der privaten Berufsunfähigkeitsversicherungen weisen zumeist ein Grad der Berufsunfähigkeit von deutlich unter 100 Prozent auf!

Eine Verweisung auf theoretisch mögliche andere Tätigkeiten (abstrakte Verweisung) findet heutzutage noch bei kaum einem Tarif der privaten Berufsunfähigkeitsversicherungen statt. Dennoch sollte auch hierzu ein prüfender Blick in den Versicherungsbedigungen geworfen werden. Ein paar wenige Tarife sehen nur indirekt einen abstrakten Verweisungsverzicht vor.

Für die Leistung einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung muss der bisherige Beruf nicht aufgegeben werden. Je nach Anbieter können Sie bei Berufsunfähigkeit theoretisch immer noch 80 Prozent Ihres bisherigen Einkommens verdienen - sofern Ihr Gesundheitszustand dies zulässt.

Anders als Versorgungswerke, die in der Regel von erkrankten Mitgliedern zumutbare Heilbehandlungen oder Reha-Maßnahmen fordern, um wieder gesund zu werden, verlangt eine hochwertige private Berufsunfähigkeitsversicherung lediglich Maßnahmen, die gefahrlos und nicht mit besonderen Schmerzen verbunden sind und sichere Aussicht auf Besserung bieten sowie insbesondere keine operativen Eingriffe.

Versorgungswerk

private Berufsunfähigkeits-versicherung

Leistung ab Grad der Berufsunfähigkeit von

100 Prozent

50 Prozent, mitunter befristet bereits bei Vorliegen einer Krankschreibung unabhängig vom Grad der Berufsunfähigkeit

Weiterhin Ausüben der Berufstätigkeit möglich?

Nein

Ja, bei guten Tarifen bis 80 Prozent des Einkommens

Wartezeit

bis zu 5 Jahre

Keine

Höhe der Berufsunfähigkeitsrente

im Schnitt ca. 2.700 Euro

Frei wählbar in Relation zu bisherigen Einnahmen

abstrakte Verweisbarkeit

Ja

Nein, bei inzwischen fast allen Tarifen

Beitrag

Keiner

Je nach Absicherungshöhe, Laufzeit, etc.

Gesundheitsprüfung

Nein

Ja

medizinische Mitwirkungspflichten

"Zumutbare" Heilbehandlung oder Reha

Bei guten Tarifen lediglich gefahrlose ärztliche Maßnahmen ohne Schmerzen und mit sicherer Aussicht auf Besserung, keine Operationen

Befristung der Leistung

Möglich

Bei guten Tarifen ausgeschlossen

Infektionsklausel

Nein

Ja, bei hochwertigen Tarifen Standard


Beratung vereinbaren


Wenn Sie jetzt zu dem Schluss gekommen sind, dass eine Berufsunfähigkeitsversicherung doch eine sehr sinnvolle Sache ist, sollten Sie die Absicherung Ihrer finanziellen Existenz Schritt für Schritt angehen und sich idealerweise fachkundige Hilfe nehmen.

Wenn Sie gesund sind, haben Sie noch die freie Auswahl, was die passende Gesellschaft und Absicherungsform angeht. Warten Sie nicht bis sich das ändert! Je älter und vor kranker Sie werden, desto schwieriger bis unmöglich wird es eine (vernünftige) Absicherung zu bekommen. In der Konsequenz bleibt dann für den Ernstfall oftmals nur die Grundsicherung des Staates und eine Leben, das Sie sich nicht vorgestellt haben.

Handeln Sie deshalb noch heute. Gern stehe ich Ihnen als persönlicher Ansprechpartner zur Verfügung.

Markus Fischer hat 4,77 von 5 Sternen | 67 Bewertungen auf ProvenExpert.com