Tipps und Tricks für die Hausfinanzierung

Hausfinanzierung leicht gemacht


Sie haben Ihr Traumhaus gefunden und möchten es mithilfe einer Finanzierung erwerben? Dann gibt es viel zu tun, denn es müssen viele Fragen geklärt und ein handfester Finanzierungsplan erstellt werden. Möchten Sie ein Haus bauen, kommen noch mehr organisatorische Dinge auf Sie zu als bei einem Immobilienkauf. Doch egal, wofür Sie sich entscheiden, müssen Sie einen Kassensturz machen, um Ihr vorhandenes Budget zu ermitteln. Wie hoch darf der Kredit sein? Welche monatlichen Kosten können Sie überhaupt stemmen? Haben Sie Eigenkapital, das Sie in die Finanzierung einbringen können? Fragen über Fragen, die Sie am besten mithilfe eines Fachmannes klären, denn Ihre individuelle Lebenssituation sollte unbedingt mit in die Planung einfließen. Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die wesentlichen Faktoren, die Sie beim Erwerb einer Immobilie oder beim Hausbau beachten müssen.

Was beim Hausbau zu beachten ist


Wer sich für den Hausbau entscheidet, genießt einige Vorteile. Das Eigenheim ist eine Investition fürs Leben, der Bauherr kann die Ausstattung kreativ gestalten und den Wert des Hauses durch spätere Instandhaltungsmaßnahmen steigern. Doch es gibt auch vieles zu berücksichtigen und zu organisieren: Wie groß muss das Grundstück mit Garten, Stellplatz und sonstigen Extras sein? Wie teuer wird das und ist das überhaupt zu stemmen? Wichtig ist auch die Wahl der Wohnlage, denn je nach Stadtteil oder Region können die Grundstückskosten bei gleicher Größe doppelt so hoch ausfallen. Darüber hinaus ist die Quadratmeterzahl auch ausschlaggebend für die Berechnung der beim Bau anfallenden Nebenkosten, die in der Regel zwischen einem und drei Euro pro Quadratmeter betragen. Sobald das Grundstück ausgesucht ist, müssen die Baukosten berechnet werden. Sie müssen einen seriösen Bauunternehmer finden und sollten genau wissen, was sie wollen: eine einfache Bauweise zu günstigeren Konditionen, ein günstiges Fertig- oder Typenhaus? Oder legen Sie Wert auf Individualität und ziehen einen Architekten hinzu, mit dessen Hilfe Sie Ihr Haus genau nach Ihren persönlichen Wünschen planen? Zur Verwirklichung dieses Vorhabens müssen Sie allerdings wesentlich tiefer in die Tasche greifen.

Was beim Immobilienerwerb zu beachten ist


Wenn Sie sich für den Kauf einer Bestandsimmobilie entschieden haben, kommen Sie günstiger davon als beim Hausbau. Dennoch gibt es auch hierbei einiges zu beachten und im Vorfeld zu klären. Zunächst muss das passende Objekt gefunden werden und dazu müssen Sie erst einmal verschiedene Immobilienangebote vergleichen. Diesen Schritt gehen Sie am besten zusammen mit einem Experten, der Ihnen auch gleich bei der Ermittlung der Renovierungs- und Modernisierungskosten hilft. Diese fallen oftmals wesentlich höher aus als vom Immobilienkäufer geschätzt. Wer statt einer Immobilie eine Eigentumswohnung kaufen möchte, muss sich darüber im Klaren sein, dass er nur Herr über die Wohnung ist. Für alle anderen Bereiche im Haus müssen immer Absprachen mit den anderen Wohnungsbesitzern getroffen werden. Hier sind Sie also nicht so unabhängig von Ihren Mitmenschen wie im eigenen Haus. Darüber wird neben dem Kaufpreis und den Nebenkosten auch noch das sogenannte Hausgeld fällig. Dieses wird für Kosten zur Instandhaltung des Hauses, in dem sich Ihre Eigentumswohnung befindet, verwendet. In den Protokollen der Eigentümerversammlungen findet der Wohnungsbesitzer in der Regel Informationen über die anstehenden Maßnahmen.
Beim Immobilienkauf sollten Sie sich den sogenannten Energieausweis vom Verkäufer vorlegen lassen. Dieser gibt Aufschluss über die Energieeffizienz des Objektes, sodass Sie abschätzen können, welche Verbrauchskosten auf Sie zukommen.

Finanzierungsplanung


Ob Sie nun bauen oder ein Haus kaufen, muss Ihre Finanzierungsplanung Hand und Fuß haben, damit Sie bei der Rückzahlung des Kredites keine bösen Überraschungen erleben. Vor allem die in beiden Fällen auftretenden Nebenkosten gehören mit in den Finanzierungsplan. Diese können je nach Objekt bis zu 15 Prozent des Kaufpreises ausmachen. Zu den Kaufnebenkosten gehören unter anderem Makler- und Notargebühren, Grunderwerbsteuer und Grundbuchkosten, die erheblich zu Buche schlagen können. Werden diese Kosten bei der Kalkulation nicht berücksichtigt, kann das für den Hausbesitzer zur Kostenfalle werden.

Haben Sie Eigenkapital, sollten Sie überlegen, wie viel Sie davon für die Hausfinanzierung einsetzen wollen oder können. Einen Teil sollten Sie gegebenenfalls auch für Instandhaltungs- und Renovierungsmaßnahmen zurücklegen. Zwar ist auch eine Finanzierung ohne Eigenkapital möglich, allerdings genehmigen Banken dies nur unter bestimmten Voraussetzungen und zu weniger guten Konditionen. Sie müssen in diesem Fall beispielsweise eine einwandfreie Bonität und einen sicheren Job mit einem üppigen Gehalt nachweisen können. Je mehr Eigenkapital Sie einbringen können, desto besser. Wenn Sie aber zumindest schon einmal die Nebenkosten aus eigenen Mitteln bestreiten können, wirkt sich das schon positiv auf die von der Bank angebotenen Konditionen aus. Wer ein Haus baut, kann die Kreditsumme für sein Projekt auch reduzieren, indem er Eigenleistungen einbringt. Sind Sie also handwerklich begabt und können einige Arbeiten selbst erledigen, wird die Finanzierung günstiger. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass Sie sich nicht zu viel zumuten. Können Sie Ihre Eigenleistungen nämlich nicht in der geplanten Zeit erbringen, verzögert sich der Hausbau und das kann teuer werden.
Monatliche Rate und Zinsbindungsdauer sind vorab festzulegen. Die Rate sollte so gewählt werden, dass Sie diese auch im Falle veränderter Lebensumstände wie etwa vorübergehende Arbeitslosigkeit oder Krankheit weiterhin stemmen können. Als maximale Grenze veranschlagen Experten 35 bis 40 Prozent des Haushaltsnettoeinkommens. Die Sollzinsbindung können Sie beim aktuell sehr niedrigen Zinsniveau langfristig über 15 Jahre oder länger festschreiben. Zwar erhöht sich damit der jährliche Sollzins, aber Sie reduzieren damit das Zinsänderungsrisiko. Beachten Sie auch: Sie sollten einen ausreichend hohen Prozentsatz des Immobilienkredites zurückzahlen. Empfohlen wird hierbei eine Tilgung von drei Prozent. Bei Vertragsabschluss können Sie darüber hinaus auch Sondertilgungen mit Ihrer Bank vereinbaren.

Finanzierungsarten


Es gibt verschiedene Arten der Immobilienfinanzierung. Dabei hängt es wesentlich von Ihren individuellen Lebensumständen und finanziellen Möglichkeiten ab, welche Kreditform für Sie infrage kommt.

Das sogenannte Annuitätendarlehen ist die geläufigste Finanzierungsvariante beim Hausbau oder Immobilienkauf. Hier zahlen Sie eine konstante monatliche Rate bei gleichbleibendem Zinssatz über die gesamte Laufzeit zurück. So sind die auf Sie zukommenden Kosten leicht zu kalkulieren und die Restschuld reduziert sich kontinuierlich. Bei dieser Finanzierungsart weiß der Kreditnehmer also von Anfang an genau, was ihn erwartet. 

Eine Sonderform ist das sogenannte Volltilgerdarlehen. Ziel hierbei ist die komplette Schuldenfreiheit am Ende der Kreditlaufzeit.

Wer in Sachen Finanzierung flexibler agieren möchte, kann auf ein variables Darlehen zurückgreifen. Dabei werden die Zinsen alle drei Monate an das aktuelle Zinsniveau angeglichen. Dieser Kredit ist monatlich kündbar, kann vollständig beglichen oder später in ein Annuitätendarlehen umgewandelt werden.

Sie sind sich heute schon sicher, dass Sie in ein paar Jahren in Ihr eigenes Traumhaus ziehen wollen? Dann kann Bausparen eine gute Alternative für Sie sein. Die Bausparsumme wird gleich zu Beginn festgelegt und 40 bis 50 Prozent davon bilden das Ansparguthaben. Sobald dieses erreicht ist, können Sie entscheiden, ob Sie es sich zur freien Verfügung auszahlen lassen oder es für eine vertraglich fixierte Baufinanzierung nutzen möchten. In letzterem Fall können Sie dann die verbleibenden 60 oder 50 Prozent als Darlehen finanzieren.

Es empfiehlt sich, verschiedene Angebote zur Hausfinanzierung zu vergleichen, um die günstigsten Konditionen für Ihren Kredit zu finden. Dabei sollten Sie sich von einem Fachmann unterstützen lassen, der bei der Auswahl und der Finanzierungsplanung Ihre individuelle Situation berücksichtigt.

Versicherungen bei der Immobilienfinanzierung


Wer eine Immobilie finanzieren möchte, benötigt auch die eine oder andere Versicherung. Beim Neubau empfiehlt sich der Abschluss einer Bauherrenhaftpflicht. Auch wenn Sie für die Durchführung des Bauprojektes eine Firma beauftragen, sind Sie als Bauherr für die Sicherheit auf der Baustelle verantwortlich. Eine herkömmliche Haftpflichtversicherung von der Stange reicht hier nicht aus. Die Bauherrenhaftpflicht deckt Schäden von mehreren Millionen Euro bei Personen-, Sach- und Vermögensschäden Dritter ab. Das kann die einfache Haftpflichtversicherung natürlich nicht leisten.

Eine Bauleistungsversicherung deckt unvorhersehbare Sachschäden etwa durch Diebstahl oder Vandalismus während der Bauphase ab. Sie ist ab Baubeginn höchstens drei Jahre gültig. Abgesichert sind dabei alle am Bau mitwirkenden Firmen und Handwerker. Üblicherweise übernehmen diese jedoch die Versicherungskosten anteilig.
Für das fertiggestellte Wohnobjekt empfiehlt sich der Abschluss einer Gebäudeversicherung, die bei Schäden durch Feuer, Wasser, Hagel oder Sturm greift. Die festgelegte Deckungssumme hängt dabei vom Wert der Immobilie ab. Haben Sie zuvor schon eine Hausrat- und Privathaftpflichtpolice abgeschlossen, sollten Sie diese vom Fachmann überprüfen lassen und an die neue Wohnsituation anpassen.

Fazit


Sowohl beim Hausbau als auch beim Kauf einer Bestandsimmobilie gibt es vieles zu beachten. Nicht jede Finanzierungsart ist für jedes Projekt geeignet. Welche Hausfinanzierung für Sie infrage kommt, hängt wesentlich von Ihrer individuellen Lebenssituation und den damit verbundenen finanziellen Möglichkeiten ab. Es ist nicht immer leicht, die persönlichen Wünsche und die finanziellen Bedingungen optimal aufeinander abzustimmen. Eine gut durchdachte Finanzierungsplanung hilft Ihnen dabei, herauszufinden, was für Sie überhaupt machbar ist. Denn nichts ist schlimmer als eine Fehlkalkulation, die Ihr Projekt am Ende scheitern lässt. Immobilienkäufer und Bauherrn unterschätzen das mit Ihrem Vorhaben verbundene Risiko oftmals und gefährden damit Ihre finanzielle Existenz. Damit das nicht passiert und bei der Kalkulation alle wichtigen Kriterien berücksichtigt werden, sollten Sie das Know-how eines Fachmannes für eine sichere Finanzierungsplanung nutzen.

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Eine preiswerte Bauherren-Haftpflichtversicherung bietet finanziellen Schutz bei Personen- und Sachschäden, die auf der Baustelle Dritten entstehen können.

Die Bauleistungsversicherung hingegen deckt unvorhersehbare Schäden am Bauvorhaben durch Naturgewalten, Vandalismus, Diebstahl und Materialfehler während der Bauzeit.

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