Private Krankenversicherung

Frühzeitig eine günstige Beitragssituation im Alter schaffen


Steigende Beiträge lassen sich über die Jahre hinweg nicht vermeiden. Anders als gesetzliche Krankenversicherung jedoch sorgt die private Krankenversicherung vor, indem sie umfangreiche Rückstellungen bildet.

Die Beiträge in der privaten Krankenversicherung (PKV) steigen nicht an, wie oftmals vermutet, weil Sie älter oder krank werden individuell für Sie an. Je nach Tarif gehen ca. 40 Prozent der Krankenversicherungsbeiträge in zwei Töpfe, werden angespart und verzinst.

Auf den eigentlichen Krankenversicherungsbeitrag fällt seit dem Jahr 2000 der sogenannten gesetzliche Zuschlag in Höhe von 10 Prozent an. Dieser Zuschlag ist bis zum Erreichen des 60. Lebensjahres zu leisten und wird dann ab dem 65. Lebensjahr genutzt, um die Beiträge konstant zu halten.

Den zweiten Part der Rückstellungen bilden die sogenannten Alterungsrückstellungen. Diese sorgen dafür, dass der Versicherungsbeitrag eigentlich konstant bleiben würde und nicht mit dem Alter und den damit wachsenden Gesundheitskosten ansteigt. In jungen Jahren wird durch sie mehr Beitrag geleistet als rein vom Risiko beziehungsweise den zu erwartenden Kosten nötig wäre. Im hohen Alter stellt es sich umgekehrt dar.

Der Versicherungsbeitrag wird aber trotz dieser Rückstellungen über die Jahre hinweg ansteigen, weil ...

  • die Lebenserwartung ansteigt,
  • die Gesundheitskosten bedingt durch den medizinisch-technischen Fortschritt ansteigen und / oder
  • der Kalkulationszins, mit dem die Rückstellungen verzinst werden, gesenkt werden muss (aufgrund langfristiger Niedrigzinsphasen). 

Anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind die Beiträge zur privaten Krankenversicherung (PKV) nicht abhängig von der demographischen Entwicklung. 

Tatsächlich sind die Beiträge zur privaten Krankenversicherung (PKV) im Schnitt über alle Tarife hinweg weniger stark gestiegen als in der gesetzlichen Krankenversicherung. 

Mehr hierzu können Sie dem Blog-Artikel unter folgendem Link entnehmen:

Möglichkeiten der Beitragsreduktion im Alter


Je früher Sie damit beginnen Vorsorge für eine Reduktion der Beiträge im Alter zu treffen, desto größer ist der Nutzen, den Sie daraus ziehen.

Grundsätzlich stehen Ihnen hierfür mehrere Möglichkeiten zur Verfügung, die je nach Wahl ...  

  • steuerlich gefördert werden und
  • von Ihrem Arbeitgeber bezuschusst werden.

Unterschiede gibt es zwischen den infrage kommenden Varianten jedoch hinsichtlich der Flexibilität der Verwendung des angesparten Kapitals, der Renditeerwartungen und der Einflussmöglichkeiten auf die Wahl der konkreten Anlageform. Um die für Sie richtige Auswahl zu treffen und auch in der passenden Größenordnung Vorsorge für die spätere Beitragsreduktion zu betreiben, ist deshalb eine frühzeitige und fundierte Analyse Ihrer Situation und Ihrer Präferenzen entscheidend.  

Welchen Nutzen schafft meine Betrachtung der Beitragssituation im Alter?


Durch die vorausschauende und umfassende Betrachtung der Beitragsentwicklung inklusive der Situation im Ruhestand profitieren Sie ...

  • nicht nur von einer dauerhaft finanzierbaren, besseren Versorgung im Krankheitsfall, sondern 
  • können bei kluger Gestaltung sogar langfristig Beiträge im Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung sparen.

Schließlich wollen Sie nicht nur während der Berufstätigkeit von einer preiswerten und hochwertigen Versorgung im Krankheitsfall profitieren, sondern sich auch im Ruhestand weiter darüber freuen.

Markus Fischer Finanz- und Versicherungsmakler hat 4,81 von 5 Sternen 129 Bewertungen auf ProvenExpert.com