Kommunikation als Schlüssel zum beruflichen Erfolg

Wer zum richtigen Zeitpunkt die passenden Worte findet, profitiert davon im Leben und ganz besonders in der Arbeitswelt, denn mit sinnvoller Kommunikation erreicht man sein Gegenüber leichter. Zu den entscheidenden Faktoren bei der Wahrnehmung von Karrierechancen gehören vor allem Souveränität, soziale Kompetenz und die Fähigkeit, in den unterschiedlichsten Situationen korrekt mit anderen Menschen umzugehen. Dabei spielt auch das Talent zum Small Talk, den viele Bewerber in seiner Bedeutung unterschätzen, eine wichtige Rolle. Das gilt sowohl für das Vorstellungsgespräch als auch für die Teilnahme an Meetings, Konferenzen, Messegesprächen oder die Kommunikation mit Kunden. Eine ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit ist die Grundlage für gute zwischenmenschliche Beziehungen, egal, ob im alltäglichen Leben oder Beruf.

Kommunikation besteht aus mehreren wichtigen Bausteinen, die im Folgenden aufgeführt werden.

  • Die Fähigkeit, eigene Vorstellungen und Ideen schriftlich und mündlich formulieren zu können, ist ein besonders wichtiger Kommunikationsfaktor.
  • Ausreichende Sach- oder Fachkenntnisse sollten vorhanden sein.
  • Sie sollten an der Thematik, um die es geht, interessiert aber besser noch sogar davon überzeugt und begeistert sein. Sind Sie im gefragten Themenbereich sogar selbst schon engagiert, kann das durchaus ein Pluspunkt sein.
  • Sehr wichtig ist auch die Fähigkeit, sich auf sein Gegenüber einstellen zu können, das heißt, Sie sollten Ihrem Gesprächspartner aktiv zuhören und sein Anliegen ernst nehmen.

Demonstrieren Sie Ihre Kontakt- und Kommunikationsfähigkeit, denn das ist der Schlüssel zum beruflichen Erfolg.

Sind Sie in der Lage, positiv auf andere Menschen zuzugehen, Kontakte zu knüpfen und diese auch stetig weiterzuentwickeln?

Dann haben Sie schon einige wichtige Schlüsselqualifikationen aufzuweisen, die Ihnen den Weg zum beruflichen Erfolg ebnen. Sowohl in Krisensituationen als auch unter normalen Arbeitsbedingungen stellen kommunikativer Umgang mit anderen, aktives Zuhören und die Fähigkeit, sich klar auszudrücken, die wesentlichen Elemente für Ihre Karriere dar. Lernen Sie, wie Sie positiv und zielorientiert mit Ihren Vorgesetzten, Kollegen und Geschäftspartnern kommunizieren können. Sicher hat auch der kommunikationsfreudige Mensch nicht zu jedem Gegenüber einen guten „Draht“, doch gerade in solchen Fällen ist es wichtig, sich verständlich zu machen und gleichzeitig auch das Gegenüber zu verstehen.

Fehler entstehen in der Regel in Situationen, in denen Sie und Ihr Gesprächspartner aneinander vorbeireden. Das kann schlimmstenfalls zu großen Verunsicherungen und somit auch schnell einmal zu größeren Problemen am Arbeitsplatz führen. Im beruflichen Umfeld ist eine angemessene Kommunikation nicht nur die Voraussetzung für ein gutes Verhältnis zu Ihren Mitmenschen, sondern auch für effektives und erfolgreiches Arbeiten.

Das ganze Leben besteht aus Kommunikation

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, dass Sie eigentlich ständig kommunizieren? Egal, ob Sie E-Mails oder SMS schreiben, telefonieren oder mit gelangweiltem Gesichtsausdruck in der Straßenbahn sitzen – Sie kommunizieren tagtäglich, indem Sie technische Hilfsmittel verwenden oder Ihre Gestik und Mimik sprechen lassen! Nicht jeder beherrscht das Handwerk der Kommunikation in ausreichendem Maße, doch es gibt Wege, die kommunikativen Fähigkeiten zu erweitern und zu stärken.

Wir zeigen Ihnen im Folgenden auf, was Sie tun können, um erfolgreich zu kommunizieren.

Sie sollten sich zunächst Gedanken machen, was Sie sagen oder schreiben wollen, sich aber darüber hinaus auch genau überlegen, auf welche Art und Weise Sie Ihre Botschaft am besten an den Empfänger übermitteln können. Vereinfacht dargestellt funktioniert Kommunikation auf mindestens zwei Ebenen, nämlich der sachlich-rationalen und der gefühlsmäßigen Ebene.

Die sachlich-rationale Ebene findet Ausdruck in den Worten, während die emotionale Ebene sich hinter den Worten verbirgt und damit viel schwerer zu erfassen ist. Die entscheidende Ausgangsbasis für den Erfolg ist ein gesundes Selbstvertrauen, denn wer selbstbewusst ist, strahlt dies auch nach außen hin aus. Das ist letztlich hilfreich für die Sympathiegewinnung und jede Art von Kommunikation.

Sie sollten darüber hinaus ein Bewusstsein dafür entwickeln, wie wichtig die Fähigkeit ist, sich selbst und andere immer wieder zu motivieren. Natürlich arbeiten Sie in erster Linie, um Geld zu verdienen und davon leben zu können aber bei den meisten berufstätigen Menschen steckt doch auch noch etwas anders dahinter. Dem einen macht die Arbeit wirklich Spaß, der andere ist zufrieden, wenn er einfach nur merkt, dass er gebraucht wird und der nächste liebt es, Dinge zu beeinflussen und die Führung zu übernehmen.

Denken Sie darüber nach, welche persönlichen Motive Sie mit Ihrer Arbeit verbinden.

  • Streben Sie nach Anerkennung, Bewunderung und Ruhm oder sind Ihnen finanzielle Sicherheit und Unabhängigkeit wichtiger?
  • Wollen Sie Macht und Einfluss, lieben Sie den Kontakt zu anderen Menschen oder ist es Ihre ausgeprägte Hilfsbereitschaft, die Sie zum Arbeiten motiviert?

Letztlich ist es völlig egal, welche Motive für Sie ausschlaggebend sind, Sie sollten Sie nur kennen und Ihre Fähigkeit, sich selbst zu motivieren, glaubhaft vermitteln. Wer motiviert arbeitet, fühlt sich wohl, wirkt offener und gibt nach außen hin eine positive Ausstrahlung ab. So entwickeln Sie schließlich viel leichter neue Ideen und denken nicht nur von Arbeitsbeginn bis zum lang ersehnten Feierabend, sondern auch darüber hinaus. Sowohl zukünftige Vorgesetzte als auch Arbeitskollegen und Kunden werden das zu schätzen wissen.

Wichtig ist auch, das richtige Gespür dafür zu entwickeln, wie Sie Sympathien gewinnen und Ihr Gegenüber von sich überzeugen können. Erfolg hängt nämlich nicht nur von Ihren fachlichen Qualifikationen, sondern auch von positiven zwischenmenschlichen Beziehungen ab. Kommen Sie während der Kommunikation mit anderen auf Grund Ihrer positiven Körperhaltung, Gestik, Mimik und Sprache sympathisch und vertrauenerweckend rüber, erreichen Sie Ihr Ziel leichter.

Soft Skills wie Sensibilität, das richtige Gespür für bestimmte Situationen und Charme helfen Ihnen, das notwendige Vertrauen Ihrer Entscheider zu gewinnen.

Darüber hinaus sollte Ihnen klar sein, wie wichtig kundenorientiertes Verhalten im beruflichen Umfeld ist, denn jeder, der Ihre Fähigkeiten und Zeit gegen Bezahlung in Anspruch nimmt, ist Ihr Kunde. Das gilt also nicht nur für die Kundschaft eines Unternehmens, sondern auch für den Arbeitgeber selbst, der Sie eingestellt hat, um Ihr Leistungspotenzial für seine Zwecke einzusetzen. Kunden können natürlich auch launisch und anspruchsvoll oder sogar unberechenbar in Ihren Wünschen sein und darauf muss der Unternehmer angemessen reagieren. Doch nicht nur das, er muss vorausschauend sein, also in die Zukunft hinein planen und sein Angebot entsprechend der zu erwartenden Nachfrage variieren. Behandeln Sie Ihren Chef so, wie Sie selbst als Kunde behandelt werden möchten, und können Sie diese Einstellung dann auch noch im Vorstellungsgespräch vermitteln, haben Sie schon so gut wie gewonnen.

Sind Sie dann auch noch in der Lage, mit ziel- und erfolgsorientiertem Handeln auf die richtigen Prioritäten zu setzen und dies Ihrem Gegenüber zu veranschaulichen, steht Ihrem Erfolg nichts mehr im Wege. Die Arbeitswelt lebt von ständigen Veränderungen, sodass es wichtig ist, sich mit den richtigen Strategien an die ständig neuen Herausforderungen zu wagen und sich dabei auf wenige Ziele zu konzentrieren. Sie können letztlich noch so gut planen, organisieren und arbeiten – wenn Sie Ihr Projekt nicht in der vorgegebenen Zeit mit einem sinnvollen Maß an Einsatz fertigstellen, ist Ihre Mühe nicht viel wert. Schließlich muss die Relation von Kosten und Nutzen stimmig sein und dazu müssen Sie Ihre Ressourcen so effektiv und nutzbringend wie möglich einsetzen. Diese Fähigkeit, ein optimales Ergebnis durch einen sinnvollen und kräftesparenden Einsatz zu erzielen, bezeichnet man als Erfolgsintelligenz. Danach suchen Unternehmer, denn diese besondere Fähigkeit kommt Arbeitgebern und Arbeitnehmern gleichermaßen zugute.

Wie kommt Ihre Botschaft an?

Gespräche können Ihnen helfen, Vertrauen zu schaffen und Sympathien zu gewinnen oder über Probleme und Lösungen zu verhandeln. Je sorgfältiger Sie sich auf eine Besprechung vorbereiten, desto besser sind die Aussichten auf ein erfolgreiches Gespräch.

Dabei gilt es ein paar Punkte zu beachten:

  • Überlegen sie sich, was Sie genau zu Ihrem Thema sagen wollen
  • Wer wird Ihr Gesprächspartner sein?
  • Welche Art von Gespräch wollen Sie führen und welches Medium nutzen Sie dazu?
  • Welches Ziel möchten Sie mithilfe des Gesprächs erreichen?

Denken Sie daran, dass ein solches Gespräch kein Machtspiel ist, sondern für jeden der Beteiligten etwas bringen soll. Sie müssen Ihren Gesprächspartner nicht besiegen, sondern ihn nur für sich und Ihre Absichten gewinnen. Vermitteln Sie eine optimistische Grundhaltung, denn das prägt auch die Stimmung Ihres Gesprächspartners positiv. In einer angespannten Gesprächsatmosphäre haben sie kaum die Möglichkeit, Ihr Ziel zu erreichen.

Bevor Sie Ihre Aussagen machen, sollten Sie bedenken, dass Sie damit Ihr eigenes Image prägen – also geben Sie nichts Überstürztes und wenig Durchdachtes von sich. Demonstrieren Sie Ihrem Gesprächspartner, dass er Ihnen wichtig ist, denn das macht Sie sympathisch. Das kann beispielsweise gelingen, indem Sie ihn einfach um einen Rat oder seine Meinung zu Ihrem Thema bitten.

Beachten Sie während der Unterredung die im Folgenden aufgeführten Regeln.

  • Hören Sie Ihrem Gesprächspartner aufmerksam zu.
  • Sprechen Sie Ihre eigenen Wünsche und Anliegen auf klare Weise an.
  • Machen Sie Ihre persönlichen Motive und Ziele deutlich.

Gerade in formalen Gesprächssituationen wie etwa Verhandlungen und Geschäftsbesprechungen sind die gewählten Kommunikationstechniken besonders wichtig. Sie sollten sich nicht nur überlegen, was Sie aussagen wollen, sondern auch wie Sie Ihre Botschaft am verständlichsten rüberbringen. Hören Sie Ihrem Gesprächspartner aktiv zu, denn nur so können Sie verstehen, wie er „tickt“.

Small Talk macht das Leben angenehmer

Small Talk macht das Leben angenehmer, denn er soll nicht nur bei Ihrem Gegenüber Sympathien erzeugen, sondern hilft Ihnen auch, neue Leute kennenzulernen und Kontakte zu schaffen. Wer den Small Talk beherrscht, hat es nicht nur im alltäglichen Leben, sondern auch im beruflichen Umfeld leichter. Er ist ein wichtiger Baustein für alle, die erfolgreich sein wollen.

Die Grundlage für guten Small Talk ist vor allem das Selbstbewusstsein. Diese Art der Kommunikation funktioniert in der Regel nur, wenn sich zwei selbstbewusste Gesprächspartner treffen, die sich auf „gleicher Augenhöhe“ befinden. Fühlt sich Ihr Gegenüber unterlegen, führt dies eher zu Spannungen. Sympathie und Toleranz Ihrem Gesprächspartner gegenüber gehören zu den wichtigsten Kriterien für die Schaffung einer harmonischen Kommunikationsbasis. Voraussetzung für einen erfolgreichen Small Talk ist zunächst eine freundliche und optimistische Grundstimmung, denn wenn Sie nicht wohlwollend gestimmt sind, wird der Versuch scheitern.

Kommunikation schafft Sympathie

Zunächst entsteht Sympathie zwischen zwei Personen durch verbale Kommunikation, also durch die gewählte Sprache und Sprachweise, aber auch durch nonverbale Kommunikation. Dazu gehören sowohl das äußere Auftreten, die optische Erscheinung, Körperhaltung, Gestik und Mimik. Beide Kommunikationsformen fördern die Sympathiebildung, wenn sie richtig eingesetzt werden, und tragen so wesentlich zum Gelingen eines Small Talks bei. Beherrschen Sie den Small Talk perfekt, stellt dieser eine gute Möglichkeit zur positiven Selbstdarstellung dar.

Dabei müssen Sie sich nicht auf eine einzige Rolle festlegen, denn es kommt auf die Situation an, welchen Eindruck Sie bei Ihrem Gegenüber hinterlassen möchten. So können Sie bei einem Grillabend mit Ihren Freunden durchaus einmal etwas mit Ihren beruflichen Erfolgen angeben, während Sie in einer geschäftlichen Konferenz eher bescheidener auftreten.

Im Folgenden fassen wir einige Tipps für Sie zusammen, die Ihnen dabei helfen sollen, zu einem angenehmen Gesprächspartner zu werden.

  • Beobachten Sie Ihren Kommunikationspartner während des Gesprächs bewusst, um festzustellen, ob er wirklich an Ihren Aussagen interessiert ist.
  • Demonstrieren Sie etwa durch Blickkontakt oder kurze und passende Bemerkungen, dass Sie ihm umgekehrt auch zuhören. Lassen Sie Ihren Gesprächspartner aber unbedingt ausreden und unterbrechen Sie ihn nicht, indem Sie einfach umfangreichere Kommentare mitten in seine Ausführungen werfen.
  • Zeigen Sie durch sinnvolle Fragen zum Thema Interesse an seinen Ausführungen aber achten Sie darauf, nicht zu neugierig rüberzukommen. Sie sollten vermeiden, Ihr Gegenüber förmlich auszufragen und so aufdringlich zu wirken. Bei passender Gelegenheit können Sie auch um einen Ratschlag in einer bestimmten Angelegenheit bitten, denn das wird meist als Vertrauensbeweis aufgefasst.
  • Machen Sie auch ruhig ein paar Komplimente an passender Stelle aber übertreiben Sie dabei nicht, denn man könnte Ihnen sonst unterstellen, dass Sie sich nur einschmeicheln wollen. Gut dosiert können Komplimente hingegen ein guter Einstieg in einen Small Talk sein und die Gesprächszeit verlängern.

Wer es schafft, seinem Gesprächspartner zuzuhören, sinnvolle Fragen an passender Stelle einzubringen und sich dabei auch noch selbst ein wenig zurückzunehmen, fühlt sich beim Small Talk wohler. Sie sorgen auf diese Weise für ein harmonisches Gesprächsklima und dafür, dass sich auch Ihr Gegenüber während der Kommunikation mit Ihnen gut fühlt. Damit fördern Sie den Prozess der Sympathie- und Vertrauensbildung. Das führt im besten Fall wiederum dazu, dass Ihr Gesprächspartner Ihnen auch etwas zutraut – nämlich den Job, um den Sie sich bewerben, erfolgreich zu machen.

Doch beachten Sie, dass sich nicht jedes Thema für einen Small Talk eignet, denn Themen wie etwa Politik oder Finanzen sorgen meist eher für eine angespannte Atmosphäre und stehen so einem lockeren Gesprächsklima im Weg.

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