Warum eine Berufsunfähigkeitspolice sinnvoll ist

Ob Büroangestellte oder Handwerker, immer mehr Berufstätige müssen ihren Job aus gesundheitlichen Gründen schon weit vor Eintritt in das reguläre Rentenalter aufgeben. Es kann jeden ganz unabhängig vom Alter treffen und schon ist das regelmäßige Einkommen weg. Wer für diesen Fall nicht vorgesorgt hat, muss meist um seine Existenz bangen. Die wenigsten Berufstätigen haben so viel Geld gespart, dass sie damit mehrere Jahre ohne ihr gewohntes Gehalt überbrücken können. Der rechtzeitige Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitspolice ist unerlässlich, um den finanziellen Verlust aufzufangen und die Lebensqualität der Betroffenen zu erhalten.

Berufsunfähigkeit kann jeden treffen


Wozu brauchen Sie eine Berufsunfähigkeitsabsicherung, wenn Sie doch einen risikoarmen Büroarbeitsplatz haben, denken Sie?

Sicher führen körperlich anstrengende und risikobehaftete Tätigkeiten wie etwa im Baugewerbe besonders häufig zum vorzeitigen Ausscheiden aus dem Beruf. Doch auch der klassische Schreibtischjob schützt Sie nicht grundsätzlich vor der Gefahr, berufsunfähig zu werden. Ständiges Sitzen kann zu orthopädischen Erkrankungen führen und gerade im Büroumfeld sind es häufig psychische Probleme, die gestressten Angestellten zum Verhängnis werden. Wer erst kurz vor Eintritt in die gesetzliche Rente ausfällt, kann die verbleibende Zeit meist noch mit eigenen finanziellen Mitteln überbrücken. Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen aber, die schon Jahre vorher berufsunfähig werden, können dies in der Regel nicht. Eine Berufsunfähigkeitspolice ist hier das beste Mittel, um diese finanziellen Lücken bis zum regulären Rentenalter zu schließen. 

Besteht Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente, fällt dennoch ein großer Teil des Einkommens weg, da diese Rente nur einem Bruchteil des letzten Bruttogehaltes entspricht. Auch in diesem Fall können Betroffene ihren Lebensstandard nur erhalten, wenn Sie sich privat abgesichert haben.

Eine recht witzige App zur Bestimmung des eigenen Risikos berufsunfähig zu werden, hat das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA GmbH) entwickelt.

Leistungen und Kosten der Berufsunfähigkeitspolice


Berufsunfähigkeitsversicherungen gehören sicher nicht zu den günstigsten Policen, sodass sich zahlreiche Arbeitnehmer fragen, ob diese Absicherung wirklich notwendig ist. Doch diese Frage erübrigt sich, wenn man sich über das hohe Risiko, wegen Unfallfolgen oder Krankheit vorzeitig aus dem Berufsleben auszuscheiden, im Klaren ist.

Wer sich lieber auf die staatliche Absicherung verlässt, ist verlassen, denn die Auszahlungsbeträge reichen nicht einmal für das Nötigste. Selbstständige erhalten in der Regel gar nichts. Betroffenen mit einer privaten Berufsunfähigkeitspolice wird hingegen eine zuvor vertraglich festgelegte Rente ausgezahlt. Experten raten dazu, den monatlichen Auszahlungsbetrag auf mindestens 80 Prozent des letzten Nettolohnes festzulegen. Eine Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn Versicherte ihren Beruf für einen Zeitraum von voraussichtlich mindestens sechs Monaten zu weniger als 50 Prozent ausüben können.

Achten Sie aber darauf, dass die Vertragsbedingungen sogenannte „abstrakte Verweisungen“ ausschließen. Damit ist gewährleistet, dass der Anbieter Leistungen erbringt, ohne Ihnen vorab erst einmal einen Berufswechsel mit etwas weniger belastenden Tätigkeiten zumuten zu können.

Die Vertragslaufzeit kann individuell bestimmt werden. Diese sollte aber bis zum regulären Rentenalter von 67 Jahren reichen, damit ein lückenloser Übergang von der Berufsunfähigkeitsrente in die gesetzliche Rente möglich ist, wenn der Betroffene seinen Beruf dauerhaft nicht mehr ausüben kann. Bei einer kürzeren Vertragslaufzeit ist unter Berücksichtigung der Inflation schnell ein sechsstelliger Betrag nötig, um die zu früh endende Berufsunfähigkeitsrente aus eigenen finanziellen Mitteln zu ergänzen. 

Doch es gibt noch weitere Leistungsmerkmale, die in eine Berufsunfähigkeitspolice gehören, wie etwa die rückwirkende Anerkennung der Berufsunfähigkeit durch den Anbieter. Wartet der Berufsunfähige noch auf den offiziellen Befund seines Arztes, erhält er die Rente rückwirkend ab dem ersten Tag der tatsächlichen Berufsunfähigkeit und nicht erst ab dem Tag der Einreichung des Befundes.

Eine Nachversicherungsgarantie sollte in der Police ebenfalls nicht fehlen, denn diese ist vor allem für junge Menschen, die sich noch in einer Ausbildung oder im Studium befinden, wichtig. Diese Klausel ermöglicht eine Aufstockung der Leistungen ohne erneute Gesundheitsprüfungen bei Änderungen im Beruf oder der Lebensumstände etwa durch Heirat oder Geburt eines Kindes.

Achten Sie auch darauf, dass Ihnen eine Kostendynamik zur Anpassung der Leistungen an eine mögliche Inflation zugesichert wird. Damit stellen Sie sicher, dass sie im Leistungsfall eine entsprechend hohe Berufsunfähigkeitsrente erhalten. Sie sollten hierbei einen möglichst hohen Prozentsatz vereinbaren, damit Sie künftig auch einen möglichst hohen Anpassungsspielraum haben.

Die Kosten für die adäquate Absicherung gegen eine mögliche Berufsunfähigkeit hängen von mehreren Faktoren ab. Bei der Festlegung der Prämie spielen vor allem Alter, Beruf und Gesundheitszustand eine Rolle. Je früher Sie eine Versicherung abschließen, desto günstiger ist diese, zumal junge Menschen in der Regel noch gesünder als ältere sind. Wer unter Vorerkrankungen leidet, muss gegebenenfalls auch etwas tiefer in die Tasche greifen. Hier bietet der Versicherungsexperte aber Unterstützung, indem er anonymisierte Risikovoranfragen an verschiedene Anbieter stellt. So lässt sich die für Ihre persönliche Gesundheitslage günstigste Versicherung finden. Für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen in besonders risikoreichen Berufen fallen in der Regel auch höhere Prämien an. 

Da es zahlreiche Anbieter auf dem Markt gibt, unterscheiden sich die Tarife im Preis-Leistungs-Verhältnis oftmals erheblich. Daher empfiehlt sich ein Versicherungsvergleich, den Sie mithilfe eines Fachmannes wie mir durchführen sollten. Für den Laien ist es nämlich ohne Unterstützung oft nicht möglich, im Tarifdschungel der heutigen Zeit den Überblick zu behalten.

Für wen eine Berufsunfähigkeitspolice erforderlich ist


Selbstständige und freiberuflich Tätige, die nicht freiwillig in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, haben bei Berufsunfähigkeit auch keine Ansprüche auf Leistungen. Daher ist eine Berufsunfähigkeitsabsicherung für diese Personengruppen besonders wichtig. Ob Einzelunternehmer oder Kleinbetrieb mit Angestellten, ohne Eigeninitiative zur Absicherung bleibt nur der Gang zum Sozialamt, wenn man die eigene Firma wegen Krankheit oder Unfallfolgen aufgeben muss.

Freiberufler wie etwa Ärzte oder Steuerberater sollten sich adäquat gegen Berufsunfähigkeit absichern, da die Versorgungswerke diesen nur bei einer kompletten Erwerbsunfähigkeit Schutz bieten. Beachten Sie hierbei, dass die Begriffe Berufs- und Erwerbsunfähigkeit zu trennen sind. Erwerbsunfähig sind Berufstätige, die nicht mehr in der Lage sind, mindestens drei Stunden täglich überhaupt irgendeiner einer Arbeit nachzugehen. Wer lediglich seine bisherige Tätigkeit nicht mehr ausüben aber noch andere berufliche Aufgaben übernehmen kann, ist berufsunfähig.

Als Studierender brauche ich aber noch keine Berufsunfähigkeitspolice, denken Sie? Falsch, denn auch junge Studienabsolventen, Auszubildende oder Berufseinsteiger sind nicht davor gefeit, wegen schwerer Erkrankungen oder Unfälle dauerhaft auszufallen. Wer noch keine fünf Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hat, erhält bei Berufsunfähigkeit keinerlei staatliche Leistungen. Eine frühzeitige Absicherung lohnt sich auch wegen der günstigeren Prämien. Das mit Abstand wichtigste Argument für eine möglichst frühzeitige Absicherung ist jedoch der eigene Gesundheitszustand. Immer mehr Studenten und Berufsstarter leiden bereits und psychischen Erkrankungen, Asthma, Migräne oder Rückenproblemen, gerade in Lernphasen, oder haben Verletzungen wie Kreuzbandrisse erlitten. 

Sie leiden unter Vorerkrankungen und sind daher der Meinung, eine Berufsunfähigkeitsabsicherung macht für Sie keinen Sinn?

Sicherlich sorgen manche Vorerkrankungen, die bei den Gesundheitsfragen ja auch nicht verschwiegen werden dürfen, für die Ablehnung von Anträgen. Oftmals werden die angegebenen Erkrankungen durch die Anbieter auch vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Dennoch sollten Sie nicht auf eine Absicherung verzichten, denn durch anonyme Voranfragen kann ich als Versicherungsfachmann die Konditionen der verschiedenen Anbieter unverbindlich abfragen. In der Regel findet sich dann auch für Menschen mit Vorerkrankungen eine passende Police.

Beamte sind zwar gesetzlich gegen Dienstunfähigkeit abgesichert, erhalten aber erst nach fünf Jahren Dienstzeit eine Rente. In diesem Fall lohnt sich eine frühzeitige Absicherung durch eine entsprechende Police ebenfalls, damit auch die ersten fünf Jahre mit abgedeckt sind.

Schlechte Versicherungsbedingungen können zur Falle werden


Rechte und Pflichten der Versicherungsnehmer sind in den allgemeinen Versicherungsbedingungen aufgeführt. Dort wird auch besonders auf die vorvertraglichen Anzeigepflichten wie etwa Angaben zu Vorerkrankungen hingewiesen. Ebenfalls ist dort das Recht des Anbieters, den Versicherten auf die Ausübung eines anderen Berufes zu verweisen, definiert.

Nimmt man diese Versicherungsbedingungen nicht genau genug unter die Lupe, kann das für den Versicherten zur Falle werden. Vor Vertragsabschluss sollten Versicherungsnehmer unbedingt einen Experten oder eine Expertin zur Überprüfung und zum Vergleich der Konditionen hinzuziehen. Am Ende lohnt es sich nämlich nicht, ein paar Euro an der falschen Stelle zu sparen und im Bedarfsfall dann wichtige Leistungen einzubüßen. Zudem müssen Verträge mit sehr guten Versicherungsbedingungen keineswegs teurer sein. Ganz im Gegenteil, häufig kann eine schlechte Absicherung nicht nur leistungsstärker, sondern auch günstiger ersetzt werden, sofern der Gesundheitszustand dies noch zulässt.  

Fazit


Die verschiedenen Experten sind sich selten über eine Sache einig, aber wenn es um die Frage Berufsunfähigkeitspolice ‚ja oder nein‘ geht, lautet die Antwort stets ‚ja‘. Sie zählt zu den wichtigsten Versicherungen, die man als arbeitender Mensch haben sollte. Es gibt zahlreiche Gründe, die diese Aussage untermauern.

Dazu gehört beispielsweise die unzureichende oder fehlende Absicherung durch den Staat, je nachdem, ob man als Angestellter oder Selbstständiger tätig ist. Darüber hinaus können Arbeitnehmer, die berufsunfähig sind, also den bisher ausgeübten Beruf nicht mehr fortführen können, zur Umschulung gezwungen werden.

Das Thema ‚Berufsunfähigkeitsversicherung‘ ist sehr komplex und die Versicherungsbedingungen gestalten sich für den Laien häufig schwer verständlich. Schnell wird das Kleingedruckte übersehen oder der Versicherungsnehmer nimmt die wichtigsten Formulierungen im Vertrag nicht genau genug unter die Lupe. Tritt der Leistungsfall ein, entscheiden aber gerade diese oftmals darüber, ob die Versicherung zahlt oder nicht.

Nehmen sie daher die Hürde der Versicherungsbedingungen nicht alleine, sondern nutzen Sie meine Hilfe als Versicherungsexperte!

Das rechnet sich am Ende wesentlich mehr, als den undurchschaubaren Versicherungsmarkt alleine zu durchforsten und auf Kosten der Leistungsqualität auf eine schlechte Police hereinzufallen. Zudem fallen durch meine fachliche Unterstützung keine Mehrkosten für Sie an!

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